Mut zum KHSG - Versicherte unterstützen Qualitätsoffensive der Politik
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Bund-Länder-Arbeitsgruppe zum geplanten Krankenhaus-Strukturgesetz
(KHSG) fordert Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes, die
beteiligten Politiker auf: "Behalten Sie Ihren Mut. Der Gesetzentwurf
stößt qualitätsfördernde Konzentrationsprozesse, den Ausbau zentraler
Standorte und Spezialisierungen im stationären Sektor an. Unsere
Versicherten unterstützen Ihren eingeschlagenen Kurs."
Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage des BKK Dachverbandes
mit mehr als 1.000 Personen ist die überwiegende Mehrheit (rund 80
Prozent) der Befragten bereit, mehr als eine Stunde Anfahrt in Kauf
zu nehmen, um bei planbaren Eingriffen eine qualitativ hochwertige
Behandlung bzw. Operation zu erhalten. Die Ergebnisse zeigen, dass
der Fokus der Patienten auf der Qualität der Leistung liegt. Damit
muss nicht - und schon gar nicht um jeden Preis - jedes Krankenhaus
in der direkten Nachbarschaft erhalten bleiben.
"Einfach nur noch mehr Geld, und zwar Geld der GKV-Beitragszahler,
auszuschütten, wie von den Krankenhäusern gefordert, hilft weder
Patienten noch Klinikpersonal, insbesondere in den Pflegebereichen.
Entscheidend ist, Kapazitäten zu bereinigen und im gleichen Zuge die
Strukturen auf eine konsequente Qualitäts- und Patientenorientierung
auszurichten. Hierfür haben die Länder die Verantwortung - nutzen Sie
sie", appelliert Knieps.
"Für das KHSG werden bereits erhebliche Finanzmittel in die Hand
genommen. Laut Hochrechnungen des BKK Dachverbandes betragen die
bisher geplanten zusätzlichen finanziellen Ausgaben des KHSG bis 2018
bereits rund 2,6 Mrd. Euro", so Franz Knieps weiter.
Der BKK Dachverband vertritt 87 Betriebskrankenkassen und vier
Landesverbände. Sie repräsentieren rund zehn Millionen Versicherte.
Pressekontakt:
BKK Dachverband
Christine Richter
Pressesprecherin
TEL (030) 2700406-301
FAX (030) 2700406-222
Christine.richter@bkk-dv.de
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Datum: 01.10.2015 - 10:55 Uhr
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