25 Jahre Deutsche Einheit / SoVD und Volkssolidarität: Innere Einheit ist gesamtdeutsche Aufgabe
ID: 1270643
gesamtdeutsche Aufgabe. Das erklärten die Präsidenten des
Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Adolf Bauer, und des
Sozialverbandes Volkssolidarität, Dr. Wolfram Friedersdorff,
gemeinsam am Freitag aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit am 3.
Oktober. Die staatliche Einheit sei bisher nur unvollendet geblieben,
was besonders im sozialen Bereich nach 25 Jahren festzustellen sei.
Es gehe vor allem um Chancengleichheit hinsichtlich der
individuellen und sozialen Entwicklung sowie um die Herstellung
annähernd gleichwertiger Lebensverhältnisse, betonten die beiden
Verbandspräsidenten. Sie erinnerten an Artikel 72 des Grundgesetzes
und stellten fest, dass es nicht nur ein politisches Staatsziel sei,
gleichwertige Lebensverhältnisse herzustellen, sondern auch
Handlungsauftrag an den Bundesgesetzgeber.
"Für die Menschen in Ostdeutschland ist die Einheit Deutschlands
nach wie vor mit gleichwertigen Lebensverhältnissen verbunden",
stellte der Präsident der Volkssolidarität Dr. Friedersdorff klar.
"Es werden dabei keine Geschenke erwartet, sondern gleiche
Bedingungen und Chancen für eigenes Handeln." Sein Amtskollege vom
SoVD, Adolf Bauer, machte deutlich, dass es kein "bloßes Ostproblem",
sei, die Lebensverhältnisse anzugleichen, sondern eine gesamtdeutsche
Aufgabe. Es handele sich um einen Prozess, "den wir aktiv gestalten
müssen". Vieles sei in den zurückliegenden Jahren "für das
Zusammenwachsen unseres Landes" geleistet worden, was nicht
kleingeredet oder schlecht gemacht werden dürfe, betonte Bauer. Aber:
"Wir dürfen uns nicht von den Silhouetten schön sanierter Altstädte
in den neuen Bundesländern täuschen lassen!"
Einen gerechten Länderfinanzausgleich und ein solidarisches
Fördersystem für strukturschwache Regionen in Ost und West ab 2020
bezeichneten die Präsidenten von SoVD und Volkssolidarität als
grundlegende Voraussetzungen, um vom Bodensee bis Rügen möglichst
gleich gute Zukunftschancen für alle Bürger zu sichern. Das bisher in
den neuen Ländern Erreichte dürfe nicht infrage gestellt werden.
Die beiden Verbandspräsidenten forderten von der Bundesregierung,
den im Koalitionsvertrag vereinbarten Fahrplan für die Angleichung
des Rentenwertes Ost bis Ende 2019 mit konkreten Schritten
umzusetzen. Da die Angleichung der Lebensverhältnisse und damit auch
der Renten eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei, müssten die
dafür zusätzlichen Beträge aus Steuermitteln finanziert werden.
Pressekontakt:
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22-129 / Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22-328
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.10.2015 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1270643
Anzahl Zeichen: 3028
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 283 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"25 Jahre Deutsche Einheit / SoVD und Volkssolidarität: Innere Einheit ist gesamtdeutsche Aufgabe"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SoVD Sozialverband Deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Mit mir gedenken am 27. Januar viele Mitglieder des SoVD der zahllosen Opfer des Holocaust. Es ist wichtig, dass wir die Erinnerungskultur pflegen und wir somit auch ein deutliches Zeichen gegen Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit setzen. Wir stehen für eine weltoffene und tolerante Gesellsch
Bildungsgerechtigkeit ohne Wenn und Aber / SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Wir brauchen endlich gezielte Lösungen" ...
Berlin. Der Lockdown geht in die Verlängerung und somit auch die Benachteiligung sozial benachteiligter Familien mit Kindern. "Die Corona bedingten Schulschließungen haben uns auf erschreckende Weise vor Augen geführt, wie schnell Kinder aus sozial benachteiligten Familien - und dies betriff
SoVD warnt vor gesellschaftlicher Spaltung / Menschen mit Behinderung nicht hintenanstellen ...
Berlin. Mangelhafte Barrierefreiheit, unzureichende Digitalisierung und ungenügend Hilfen für Familien und Alleinerziehende: Die Corona-Krise hat viele Mängel zu Tage gefördert. Doch eine Sache hat sie dem SoVD ganz besonders vor Augen geführt: "Der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft
Weitere Mitteilungen von SoVD Sozialverband Deutschland
Thomas Kreuzer: Forderung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung an die deutsche Bevölkerung, sich zu integrieren, ist abstrus / Papier vom Server der Bundesregierung entfernen ...
"Der deutschen Bevölkerung vorzuschreiben, auch sie müsse sich ebenso wie die Flüchtlinge in diesem Land integrieren, ist völlig abstrus. Diese Denkweise kann nicht die Linie dieser Bundesregierung sein. Ich fordere die Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsmini
Mitteldeutsche Zeitung: Deutsche Einheit Ex-Außenminister Genscher: Innere Vereinigung ist schneller verlaufen, als man hätte erwarten können ...
Halle. Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher hat in einem Gastbeitrag für die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Wochenendausgabe) eine persönliche Bilanz zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit gezogen. Genscher zufolge verlief die "innere Vereinigung schneller,
Aiwanger: Das Erbe der Deutschen Einheit bewahren - den Rechtsstaat wiederherstellen ...
Aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit ruft der Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Hubert Aiwanger die Bundesregierung dazu auf, die völlig aus dem Ruder gelaufene Flüchtlingssituation ernster zu nehmen als derzeit. Aiwanger: "Eine große Errungenschaft der Wiedervereini
Karl-Heinz Schröter (SPD): Brandenburg befindet sich "im Krisenmodus" ...
Innenminister Schröter zur Flüchtlingslage: "Wir befinden uns im Krisenmodus" Nach Ansicht des brandenburgischen Innenministers Karl-Heinz Schröter hat die Flüchtlingskrise eine nicht mehr planbare Dynamik erreicht. Der SPD-Politiker sagte am Freitag im rbb-Inforadio, man se




