Britisches National Institute for Health and Care Excellence (NICE) veröffentlicht Empfehlungen zum

Britisches National Institute for Health and Care Excellence (NICE) veröffentlicht Empfehlungen zum Einsatz von Biosimilars

ID: 1272785
(ots) - In England publiziert das National Institute for
Health and Care Excellence (NICE) Richt- und Leitlinien für die
Gesundheitsversorgung, die in den öffentlichen Einrichtungen des
National Health Service (NHS) Anwendung finden. Nun hat das NICE eine
Handreichung zur Einführung von Biosimilars veröffentlicht, die neben
Hinweisen für das schrittweise Vorgehen auch Best Practice Beispiele
enthält.

"In den Ausführungen des NICE ist neben der Kostenersparnis, vor
allem auch der positive Effekt auf die Versorgungsqualität im Fokus.
Aus unserer Sicht genau der richtige Ansatz. Letztendlich geht es
beim Einsatz von Biosimilars um den bezahlbaren Zugang der Patienten
zu modernen biologischen Arzneimitteln", sagt Dr. Andreas Eberhorn,
Vorsitzender der AG Pro Biosimilars.

Durch die mögliche Kostenersparnis durch Biosimilars sei die
Behandlung einer größeren Anzahl von Patienten mit modernen
Arzneimitteln möglich. Um die Einführung von Biosimilars erfolgreich
umzusetzen, empfiehlt das NICE die Einbindung und ausführliche
Information aller Beteiligten, insbesondere auch der Patienten, zur
Zulassung, zu den Prinzipien der Similarität und der Extrapolation
sowie zum Herstellungsprozess und Prozessänderungen bei Biologika und
Biosimilars. Auch auf ärztlicher Seite gebe es teilweise noch großen
Informationsbedarf. Wichtig sei es darüber hinaus, Einsparpotentiale
und Möglichkeiten der Reinvestition zu bestimmen und die möglichen
Vorteile für alle Beteiligten aufzuzeigen. Im Sinne der
Pharmakovigilanz sei es essenziell, Anwendungsdaten vor und nach der
Einführung von Biosimilars zu sammeln und diese an die einschlägigen
Register zu übermitteln. NICE empfiehlt außerdem die Verschreibung
anhand des Markennamens, um unbeabsichtigte Substitution durch die
Apotheke zu vermeiden.

Neben diesen Handlungsempfehlungen werden in dem Papier auch Best


Practice-Beispiele skizziert. So konnte etwa in der
gastroenterologischen Fachabteilung der Universitätsklinik
Southampton auf Basis einer "Gain-Share-Vereinbarung" unter anderem
eine weitere spezialisierte Pflegekraft eingestellt werden. Für die
große Mehrheit der Patienten sei die bessere Versorgung durch
zusätzliches Personal eine wichtige Motivation gewesen, am
"Safe-Switch-Programm" teilzunehmen.

Das gesamte Dokument finden Sie hier:
https://www.nice.org.uk/guidance/htta329

Die AG Pro Biosimilars, die unter dem Dach des Pro Generika e.V.
angesiedelt ist, steht allen Unternehmen offen, die in Deutschland
Biosimilars entwickeln, herstellen oder auf den Markt bringen. Die
Arbeitsgemeinschaft engagiert sich für einen bedarfsgerechten Zugang
der Patientinnen und Patienten zu modernen biopharmazeutischen
Arzneimitteltherapien, für eine bezahlbare Versorgung und für faire
und nachhaltige Wettbewerbsbedingungen.



Pressekontakt:
Ansprechpartnerin: Inga Draeger, Managerin Biosimilars,
Tel.: (030) 81 61 60 9-60,
draeger@probiosimilars.de / www.probiosimilars.de /
http://twitter.com/probiosimilars

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Datum: 08.10.2015 - 09:58 Uhr
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