Weser-Kurier: Kommentar von Birgit Svenssonüber den Friedensnobelpreis

Weser-Kurier: Kommentar von Birgit Svenssonüber den Friedensnobelpreis

ID: 1273772
(ots) - Die Mitglieder des Friedensnobelpreiskomitees in
Oslo haben für ihre Entscheidung einen besonders guten Aquavit
verdient. Mit ihrer Vergabe der begehrten Trophäe an das
Dialogquartett in Tunesien haben sie ein Signal für die ganze Region
gesetzt - und einen Tribut an die Zivilgesellschaft geleistet.
Während diese in Ägypten gerade zu Grabe getragen wird, in Libyen
noch nie existiert hat und im Irak gerade eine zaghafte Geburt
erlebt, waren es in Tunesien starke zivilgesellschaftliche
Organisationen, die einen drohenden Bürgerkrieg verhinderten. Das hat
es im Nahen Osten so noch nie gegeben. In Kairo wurden im September
2013 die Konflikte mit den Islamisten mit Draufhauen und
Blutvergießen beantwortet. Dass Gewerkschaften, Unternehmerverbände,
Menschenrechtsorganisationen und Anwaltsverbände es in Tunis
vermochten, alle Gruppen an einen Tisch zu bekommen und gemeinsam
eine Lösung zu finden, grenzte angesichts der vielen Toten, die es
kurz zuvor in Kairo gegeben hatte, an ein Wunder. Doch ob andere
Völker dem Beispiel Tunesiens folgen werden, bleibt abzuwarten. Im
Moment sieht es nicht danach aus.



Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier: Kommentar von Susanne Güsten über den Kurdenkonflikt Demonstration in Berlin: Rund 250.000 fordern
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.10.2015 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1273772
Anzahl Zeichen: 1410

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bremen



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 306 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Birgit Svenssonüber den Friedensnobelpreis"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Weser-Kurier (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Stiglitz lobt deutsches Sondervermögen ...
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d

Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass

Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si


Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier


Allg. Zeitung Mainz: Ermutigung / Kommentar zum Friedensnobelpreis, von Karl Schlieker ...
Die Überraschung ist gelungen. Das tunesische Quartett für den nationalen Dialog hatte für den Friedensnobelpreis niemand auf der Rechnung. Es ist eine ausgesprochen gute Wahl. Tunesien ist praktisch das einzige Land des Arabischen Frühlings, in dem nicht erneut ein autokratisches Regime das

Westdeutsche Zeitung: Friedensnobelpreis kommt zur rechten Zeit ...
Bisher hat sich Tunesien als einziges Land des arabischen Frühlings mit Erfolg dagegen gewehrt, dass die friedliche Revolution in Diktatur, Chaos oder Krieg endet. Aber stabil ist es noch lange nicht. Der jüngste Terroranschlag auf Touristen hat gezeigt, dass die radikalen Kräfte noch nicht a

neues deutschland: Friedensnobelpreis:Überfrachtet ...
Der diesjährige Friedensnobelpreis ist sicher eine Ermutigung: Mit dem tunesischen Dialog-Quartett sind jene ausgezeichnet worden, die in einem Land am Rande des Bürgerkrieges die Chance auf inneren Frieden wahrten. Es ist auch ein Preis für den »arabischen Frühling«, der in Tunesien begann

ZDF-Politbarometer Oktober I 2015 / Mehrheit hält die Zahl der Flüchtlinge nicht mehr für verkraftbar / Merkels Image leidet unter Flüchtlingskrise - SPD und Grüne im Minus, AfD im Plus (FOTO) ...
Waren vor zwei Wochen noch 57 Prozent der Deutschen der Meinung, dass die vielen Flüchtlinge, die zu uns kommen, verkraftet werden können, und nur 40 Prozent in dieser Hinsicht skeptisch, so haben sich die Mehrheitsverhältnisse inzwischen geändert: Jetzt glauben nur noch 45 Prozent, dass


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z