Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlinge und Union
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und zu den Grünen, aber nicht zum Selbstverständnis von CDU und CSU.
Und nun ist die Chefin auf Gegenkurs gegangen, mit voller Wucht.
Überraschend wäre es gewesen, wenn die Union das einfach hingenommen
hätte, wenn keine Kritik formuliert worden wäre. Natürlich kratzt
das an der Autorität der Kanzlerin, erst recht in einer Partei, die
die Bezeichnung Kanzlerwahlverein mit Stolz trägt. Aber weder ein
Kanzler noch ein Parteichef ist ein Heiliger. Es kann sein, dass die
Gegner irgendwann so zahlreich werden, dass Merkels Mehrheit in den
eigenen Reihen wankt. Das hat sie in Kauf genommen. Merkel braucht
die CDU nicht mehr unbedingt. Die aber braucht Merkel nach wie vor.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 14.10.2015 - 19:08 Uhr
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