Weser-Kurier:Über Armut in Bremen schreibt Frauke Fischer:
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wie man das ändert, muss weiter gesprochen werden. Auch und vor allem
von jenen, die in der Hansestadt etwas dagegen tun müssen: Politik,
Senat und Verwaltung im Schulterschluss mit Wirtschaft, Trägern und
Initiativen. Eine Debatte darüber, ob ein weiterer Ausschuss nötig
ist, kann allenfalls einmal mehr das vielschichtige Problem ins
Zentrum der Aufmerksamkeit rücken. Das hat auch das im Januar 2014
von Jens Böhrnsen initiierte Bündnis gegen Armut gezeigt, von dem
heute keiner mehr spricht. Gehandelt werden muss stattdessen. Es gibt
ja gute Ansätze in den Stadtteilen, in Kitas und Schulen, vor allem
künftige Generationen besser gegen Armut zu wappnen. Bildung ist ein
wichtiges Stichwort. Gut qualifizierte Menschen mit sicheren
Arbeitsplätzen haben ein geringeres Armutsrisiko. Das ist Fakt. Und
doch hat Armut sich verfestigt, wird geradezu vererbt. Umso wichtiger
ist es, gute Ansätze fortzuführen und schnell neue Angebote etwa für
Teilzeitausbildung von Müttern und flexible Kinderbetreuung zu
schaffen. Der Senat ist da in der Pflicht, die Parlamentarier sind es
aber auch.
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Datum: 14.10.2015 - 21:27 Uhr
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