Rheinische Post: Maas macht Pegida-Demonstranten mitverantwortlich für Brandanschläge
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fremdenfeindliche "Pegida"-Bewegung und ihre Mitläufer für
Brandanschläge auf geplante Flüchtlingsheime mitverantwortlich
gemacht. "Niemand, der da mitläuft, kann sich von der Verantwortung
frei machen für die Taten, die diese Hetze inspiriert. Für brennende
Heime oder verletzte Flüchtlingshelfer", sagte Maas der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Es gebe keine
Ausreden mehr, sagte der Minister. "Wer Galgen baut und Menschen
daran baumeln sehen will, setzt Hemmschwellen herab", sagte Maas.
Jeder, der da hinterherlaufe, müsse sich vorhalten lassen, radikale
Hetze in Kauf zu nehmen. Auch an der Partei AfD übte Maas scharfe
Kritik. Auf die Frage, ob die AfD zunehmend deckungsgleich mit
"Pegida" sei, sagte Maas: "Ich habe den Eindruck, dass einige
Mitglieder beider Gruppen sich teilweise auch in ihrer Rhetorik
überbieten wollen." Beide seien rhetorische Brandstifter, sagte der
Justizminister der "Rheinischen Post".
KONTEXT:
Am vergangenen Montag hatte ein "Pegida"-Demonstrant bei einer
Kundgebung in Dresden eine Galgen-Attrappe zur Schau gestellt. An
zwei daran befestigten Stricken hingen Schilder mit den Namen von
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel
(SPD).
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Datum: 17.10.2015 - 05:00 Uhr
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