Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Flüchtlingen
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Fördermitteln von Brüssel nach Prag, Warschau oder Zagreb fließen, so
bleibt doch eine tiefsitzende Skepsis. Dabei wissen alle, dass man
die anstehenden Fragen alleine gar nicht und gemeinsam nur
eingeschränkt lösen kann. Zu anderen Zeiten wäre das Gewicht der
deutschen Kanzlerin groß genug gewesen, um die Ost-EU-Staaten wieder
einzufangen. Aber Angela Merkel ist derzeit nicht mehr die
unumstrittene Macht in dieser Union, sie gilt als Teil des Problems.
Als die EU gegründet wurde, galt die Devise: Alle für einen, einer
für alle. Diese Erkenntnis reift nur langsam.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 26.10.2015 - 19:09 Uhr
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