BERLINER MORGENPOST: Krise war vorgestern - Kommentar von Jochim Stoltenberg
ID: 1280570
ziemlich zufrieden, die positive Konjunkturstimmung in der Stadt
setzt sich fort. Krisenstimmung war vorgestern.
Auch die Beschäftigungslage entwickelt sich positiv. Der "Berliner
Jobgenerator" werde in den kommenden Monaten sogar noch zulegen,
verspricht der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Jürgen
Wittke. Das mag stimmen, hilft aber nicht, die noch immer
zweithöchste Arbeitslosenquote im Lande signifikant zu senken.
Berlin hat einen Sockel an Langzeitarbeitslosen, der sich nur
schwer abbauen lässt. Weil ein überdurchschnittlicher Teil der
Beschäftigungslosen mangelnde Berufserfahrung hat. Fast die Hälfte
der Arbeitslosen ist sogar ohne Berufsausbildung. Ihren zusätzlichen
Personalbedarf deckt die Wirtschaft deshalb vornehmlich mit
Arbeitskräften aus anderen Regionen und Neuberlinern in der
wachsenden Stadt.
Dass sich die Unternehmen dennoch über ihre rein wirtschaftlichen
Interessen hinaus in der Pflicht sehen, hat die Vollversammlung der
IHK eindrucksvoll bewiesen. Statt auch nur einen Teil der
erwirtschafteten Überschüsse an die Mitglieder zurückzugeben,
beschloss das Gremium, die gesamten 15 Millionen Euro in Bildungs-
und Ausbildungsprogramme zu stecken. Das ist beispielgebende
gesellschaftliche Mitverantwortung.
Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/206333949
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BERLINER MORGENPOST
Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de
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Datum: 26.10.2015 - 20:40 Uhr
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Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den
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