Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Gemeinschaftsschule
ID: 1281144
führen die CDU und das SPD-geführte Kultusministerium im Land wieder
einmal beispielhaft vor. Die Opposition zieht sinkende Anmeldezahlen
an den Gemeinschaftsschulen als Beweis dafür heran, dass das
bildungspolitische Lieblingskind von Grün-Rot doch nicht so gefragt
sei, wie es die Koalition gern hätte. Die Regierung kontert mit
steigenden Gesamtzahlen und unterstellt der Opposition einen
ideologischen Feldzug. Auch die Argumente des Kultusministeriums sind
durchsichtig. Natürlich steigen die Schülerzahlen an
Gemeinschaftsschulen. Es gibt wieder einen Jahrgang mehr. Erst im
Jahr 2017/18 werden die ersten Starterschulen das zehnte Schuljahr
und damit den Vollausbau erreicht haben, so lange steigen die Zahlen.
Auch gibt es wieder 62 neue Schulen. Legt man die ideologische Brille
ab, zeigt sich: etliche Gemeinschaftsschulen graben sich gegenseitig
das Wasser ab. Korrekturen werden nötig werden. Sollten Schulen
zusammengelegt werden, ist das jedoch in erster Linie das Ergebnis
der anfänglichen Genehmigungseuphorie. Die planvolle Schulentwicklung
hinkte der pädagogischen Aufbruchstimmung teilweise weit hinterher.
Ein Beleg für die Untauglichkeit des pädagogischen Konzepts wäre eine
Korrektur nicht - aber neuer Zunder für den Streit der Ideologen.
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Datum: 27.10.2015 - 18:15 Uhr
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