Führende Ökonomen in Wissenschaftlichen Beirat des BVMW berufen -
Ohoven: "Frühwarnsystem für den Mittelstand"
ID: 1287764
Wirtschaftswissenschaftler gehören dem neugegründeten
Wissenschaftlichen Beirat des BVMW an. Dieser trat heute zu seiner
konstituierenden Sitzung in Berlin zusammen. Der Präsident des
Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven,
würdigte in seiner Begrüßung das neue Spitzengremium als
"Frühwarnsystem für den Mittelstand".
Zu Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats des BVMW wurden
berufen:
- Prof. Dr. Dr. h.c. Bert Rürup, Vorsitzender, Präsident des
Handelsblatt Research Institute, langjähriger Wirtschaftsweiser
- Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft an
der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau und an der
Universität Bergen (Norwegen)
- Prof. Michael C. Burda Ph.D., US-amerikanischer Makroökonom und
Professor an der Humboldt-Universität Berlin
- Hermann Binkert, Geschäftsführer des Markt- und
Sozialforschungsinstituts INSA-CONSULERE, Staatssekretär a.D. in der
Thüringer Staatskanzlei
- Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Bundesgeschäftsführer BVMW, Minister
a.D.
Als Beisitzer gehören dem Wissenschaftlichen Beirat an:
- Dr. Jochen Leonhardt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Vorstand
BVMW
- Arthur Zimmermann, Aufsichtsrat der Ernst Klett AG, Vorstand BVMW
Der Wissenschaftliche Beirat wird analog zum Politischen Beirat
die Arbeit des BVMW begleiten und unterstützen. Im Zentrum sollen
wirtschaftspolitische Schwerpunkte auf nationaler und internationaler
Ebene stehen. Dies gelte gerade für Themen, die noch nicht die
Schlagzeilen beherrschen, aber schon bald für Betriebe und Bürger
wichtig werden, erläuterte Mittelstandspräsident Ohoven. Dazu zähle
beispielsweise die Zukunft des Sozialstaats in der digitalisierten
Wirtschaft.
Der neugewählte Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Prof.
Dr. Bert Rürup, erklärte: "Die großen deutschen Unternehmen haben die
Chancen und Risiken der Digitalisierung durchweg bereits erkannt. Der
Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, hat zum größeren
Teil die Auswirkungen dieser vierten industriellen Revolution noch
nicht erkannt." Dies sei ein ernstes Problem, denn diese Revolution
vollziehe sich sehr viel schneller als die Mechanisierung,
Massenfertigung und Automatisierung.
Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de
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Datum: 11.11.2015 - 13:56 Uhr
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