Weser-Kurier: Kommentar von Michael Lambek zum Mittelweserausbau
ID: 1293128
Akten gelegt worden - wegen zu geringer Nachfrage, heißt es. Die
Reeder werden keine Schiffsstaus auf der Mittelweser inszenieren, um
das Gegenteil zu beweisen. Die Transportwirtschaft könnte die
Verbindung von Weser und Mittellandkanal zwar gut gebrauchen, ist
aber keineswegs darauf angewiesen ist. Sie kann sich ihre Ladungen
auch in Antwerpen, Rotterdam oder Amsterdam abholen und von dort über
den Rhein in den Mittellandkanal einfahren - oder von Hamburg über
den Elbe-Seiten-Kanal. Die Verlierer sitzen in Bremerhaven, Bremen,
Nordenham und Brake. Für sie ist Bremen seinerzeit in die
Finanzierung des Mittelweserausbaus eingestiegen. Irgendwann war kein
Geld mehr dafür da, und der Bund hat das Interesse verloren. Also
wird es, so der aktuelle Stand, keine konkurrenzfähige Anbindung der
Weserhäfen an das Wasserstraßennetz geben. Die anderen Verlierer sind
die Steuerzahler. 250 Millionen Euro liegen im Wasser. Allenfalls die
nagelneuen Großschleusen lassen sich vielleicht noch in Museen
umwidmen - zur Bedeutung der Binnenschifffahrt für die
Verkehrsinfrastruktur.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.11.2015 - 23:03 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1293128
Anzahl Zeichen: 1423
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 306 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Michael Lambek zum Mittelweserausbau"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Gabriel spricht sich für EU-Beitritt von Kanada aus ...
Der frühere Außenminister und jetzige Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Sigmar Gabriel, hat sich dafür ausgesprochen, Kanada in die Europäische Union einzubinden. "Ich würde den Kanadiern anbieten, Mitglied der Europäischen Union zu werden. Das wäre wahrscheinlich das Sinnvollste. Vielle
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Weser-Kurier: Kommentar von Peter Voithüber die Olympia-Absage Hamburgs ...
München wollte nicht, und Hamburg will nun auch nicht. Nach der anfänglichen Euphorie für die Olympia-Bewerbung im Jahr 2024 ist das eine faustdicke Überraschung. Und das Nein ist noch eines: sehr schade. Nicht nur, weil Sport-Deutschland damit das Signal sendet, kein Ort mehr für weltverbin
Westfalenpost: Daniel Bergüber das Olympia-Referendum in Hamburg: Eine Niederlage für den Sport ...
Es ist ein Nein. Die Bürger in Hamburg wollen die Olympischen Spiele 2024 nicht. Es ist ein Nein zu den Chancen, denn die hatte es ja auch gegeben: Stadtentwicklung zum Vorzugstarif zum Beispiel. Aber die Menschen wollen es nicht. Nicht die Baustellen, nicht die Umstände, nicht die Kosten. Ham
Westfalenpost: Martin Korte zum Klimagipfel: Paris - die Stadt der Hoffnung ...
Hoffentlich ist es mehr als eine selbsterfüllende Prophezeiung. Wer in den vergangenen Tagen mit Wissenschaftlern, Politikern und Umweltorganisationen über die Weltklimakonferenz reden konnte, der spürte etwas in der Stimme der Gesprächspartner, das dort in den vergangenen Jahren zunehmend ver
Rheinische Post: Kommentar: Deutschland vergibt die Olympia-Chance ...
Hamburg will Olympia nicht. Es gab reichlich gute Gründe, der Bewerbung um die Spiele 2024 ablehnend gegenüberzustehen: die Milliardenkosten, die wachsende Terrorgefahr, die Ungewissheit angesichts der Flüchtlingsproblematik, die Korruption bei großen Sportverbänden, dazu die speziellen Ham




