Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Energiekonzern RWE
ID: 1294409
Stromkonzerne mit dem Rücken zur Wand. Ihr altbewährtes, lukratives
Geschäftsmodell ist zusammengebrochen. Kohlekraftwerke sind
unrentabel, Atomkraftwerke müssen, früher als von den Betreibern
erhofft abgeschaltet werden. Den Strom produzieren heute Millionen
Bürger mit Photovoltaikanlagen sowie Betreiber von Windparks.
Eon und RWE melden seitdem Milliardenverluste. Und die Aktionäre -
unter ihnen viele Kommunen - leiden unter dem Kursverfall.
So wie Eon sucht jetzt auch RWE nach Auswegen, um den Absturz
abzufangen. Die Idee der Essener, das Unternehmen aufzuspalten, ist
auf den ersten Blick ein geschickter Schachzug. Jedenfalls feierten
die Anleger die Ankündigung, die neue Tochter Erneuerbare
Energien/Netze an die Börse zu bringen, gestern mit einem
Kurssprung. Gut möglich, dass RWE Investoren findet und somit
Milliarden Euro einsammelt.
Auf den zweiten Blick aber bleiben die Risiken hinsichtlich der
Kernenergie hoch. Der Rückbau der Atomkraftwerke und die
Endlagerung sind ungelöste Probleme. Die Kosten werden immens sein.
Ob zusätzliche Einnahmen aus einem Börsengang dafür ausreichen, ist
fraglich. Ebenso, ob am Ende nicht doch der Steuerzahler zur Kasse
gebeten wird.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.12.2015 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1294409
Anzahl Zeichen: 1581
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 335 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Energiekonzern RWE"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Börsen-Zeitung: Zwei Blaupausen, Kommentar zu RWE von Andreas Heitker ...
Nahezu auf den Tag genau ein Jahr nachdem Eon die Aufspaltung verkündet hat, zieht Konkurrent RWE nach. Auch wenn Vorstandschef Peter Terium es entrüstet von sich weist, dass hier Blaupausen vom Wettbewerber kopiert werden, so sind doch zumindest die Marktanalysen in beiden Häusern deckungsgl
Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel von Katia Meyer-Tien zu Arbeitsmarkt/Digitalisierung ...
Eine Revolution, weiß der der Duden, ist eine umwälzende, bisher Bestehendes verdrängende, grundlegende Neuerung. Genau das findet momentan statt: Die Digitalisierung ist schon lange kein schleichender Prozess mehr. So wie aus Tante Emma Amazon geworden ist, sind Briefe längst Kurznachrichte
WAZ: Kluger Schachzug von RWE - Kommentar von Ulf Meinke zu RWE ...
Nun also doch: RWE wird zweigeteilt. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem Vorstoß des Konkurrenten Eon zieht der Essener Energieversorger nach. Ganz überraschend kommt dieser Schritt nicht mehr. Konzernchef Peter Terium hatte Mitarbeiter, Eigentümer und Öffentlichkeit Stück für Stü
Santhera kündigt Platzierung von bis zu 500'000 neuen Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren an ...
Santhera Pharmaceuticals Holding AG / Santhera kündigt Platzierung von bis zu 500'000 neuen Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren an . Verarbeitet und übermittelt durch NASDAQ OMX Corporate Solutions. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. Source: G




