BERLINER MORGENPOST: Die nächste Chefsache - Kommentar von Thomas Fülling

BERLINER MORGENPOST: Die nächste Chefsache - Kommentar von Thomas Fülling

ID: 1307629
(ots) - Das ist schon ein ungewöhnlicher Schritt. Berlins
Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) bestellt in seiner
Funktion als Flughafen-Aufsichtsratschef die wichtigsten Baufirmen am
BER ins Rote Rathaus ein. Nicht etwa zu einer gemütlichen
Plauderstunde, sondern zum Rapport.

Sein Vorgänger Klaus Wowereit hatte sich 2012 trotz etlicher
Warnsignale auf die Aussagen der damaligen Geschäftsführung
verlassen, dass der neue Hauptstadtflughafen doch wie geplant in
Betrieb genommen werden kann. Das Ergebnis ist bekannt: Nur vier
Wochen vor dem Termin musste die Eröffnung wegen schwerer Mängel
abgesagt werden. Eine Schmach für Berlin, eine schwere Niederlage für
Wowereit, von der er sich nie erholen sollte.

Auch für Müller steht viel auf dem Spiel. Denn im September stehen
die Wahlen zum Abgeordnetenhaus an. Und weil das Flughafenprojekt -
unter anderem wegen der Pleite einer wichtigen Baufirma - schon
wieder wackelt, versucht es Müller nun mit einem Schachzug. Er holt
die wichtigsten Baufirmen an den Tisch und fordert dort ihre
Mitverantwortung ein. Alle müssten an einem Strang ziehen, damit das
Flughafen-Projekt gelingen kann, so sein öffentlicher Appell.

Was im Umkehrschluss heißen soll: Geht es doch wieder schief mit
der für die zweite Jahreshälfte 2017 avisierten BER-Eröffnung, dann
tragen daran nicht die Politiker und auch nicht die staatliche
Flughafengesellschaft die Schuld, sondern die Baufirmen. Ob ein
solches Kalkül aufgeht, darf bei einem Misserfolg bezweifelt werden.



Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Badische Neueste Nachrichten: zu Terror/Istanbul
Kommentar von Susanne Güsten Badische Zeitung: Anschlag in Istanbul / Keine Strategie gegen den IS 
Kommentar von Annemarie Rösch
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.01.2016 - 21:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1307629
Anzahl Zeichen: 1831

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 323 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"BERLINER MORGENPOST: Die nächste Chefsache - Kommentar von Thomas Fülling"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

BERLINER MORGENPOST (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Berliner Morgenpost" Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den

"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den

"Berliner Morgenpost": Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben ...
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information: +++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++ Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben Berlin - Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den


Weitere Mitteilungen von BERLINER MORGENPOST


Badische Neueste Nachrichten: zu Terror/Istanbul Kommentar von Susanne Güsten ...
Fest steht, dass der Syrien-Krieg gestern den Bosporus erreicht hat. Der IS, der sich die Eroberung Istanbuls auf die Fahnen geschrieben hat, fordert den türkischen Staat heraus. Spätestens seit der Bombe von Sultanahmet muss jedem türkischen Politiker klar sein, dass der IS eine tödliche Ge

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu dem Anschlag in Istanbul ...
Früher griffen Terroristen Kasernen und Regierungsgebäude an, um Staaten und Regierungen zu erschüttern. Heute setzen sie auf Hotels oder Plätze vor Sehenswürdigkeiten, um Angst und Schrecken zu verbreiten. An diesen zynisch »weiche Ziele« genannten Schauplätzen sollen nicht Politiker u

Lausitzer Rundschau: Nichts Schlechtes "Gutmensch" ist das Unwort des Jahres ...
Es ist doch nichts Schlechtes, ein guter Mensch zu sein. Im Gegenteil: Ohne die Guten wäre eine Gesellschaft verkommen und auf Angst und Ausgrenzung gegründet. Ein überwiegend friedliches Miteinander würde nicht funktionieren. Noch sind die Guten deutlich in der Mehrheit. Obwohl man angesicht

Lausitzer Rundschau: Gabriels Schlecker-Frauen Wirtschaftsminister erlaubt Edeka/Tengelmann-Fusion - mit Auflagen ...
So kaltherzig wie sein liberaler Vorgänger Philipp Rösler damals bei den Schlecker-Frauen will Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Fall Kaiser's Tengelmann nicht sein. Die Bedingungen des obersten Sozialdemokraten für eine Sondererlaubnis zur Fusion mit dem Marktgiganten Edeka sind


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z