Mitteldeutsche Zeitung: zu Höcke
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seiner AfD-Karriere Kinder an einer hessischen Gesamtschule
unterrichtete. Auch in Geschichte. Der hessische Kultusminister will
nun alles dafür tun, dass Höcke seine Sicht auf die Geschichte nur
noch auf Parteitagen, aber nie wieder in Klassenräumen verbreiten
darf. Es wäre schön, wenn das gelänge. Und es ist ja fast rührend,
dass Höcke nach den klaren Worten des Ministers nun jammert, sein
Dienstherr dürfe so nicht über ihn reden. Schreckt Höcke doch vor
nichts zurück, wenn es darum geht, über andere zu reden. Sicher, der
Radikalenerlass der 70er Jahre war falsch. Aber es beschleicht einen
doch der Gedanke, dass ein Erlass gegen sich selbst bemitleidende
Extremisten, die Lehrer bleiben wollen, eine gute Sache wäre.
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Hartmut Augustin
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Datum: 18.01.2016 - 19:07 Uhr
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