CDU und FDP versuchen Koalitionsvertrag gesund zu beten - GRÜNE: Hessens Interessen werden vernachlässigt
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CDU und FDP versuchen Koalitionsvertrag gesund zu beten - GRÜNE: Hessens Interessen werden vernachlässigt
Die Atomkraftwerke Biblis A und B als "sicher" zu bezeichnen und sich über eine Verlängerung der Laufzeit zu freuen, sehen DIE GRÜNEN als "mehr als unangemessen" an. "So durfte RWE deshalb auf den Bau einer externen Notstandswarte, von der aus der Reaktor im Notfall von außen gesteuert werden könnte, nur deshalb verzichten, weil die Notstandswarte nicht vor Ablauf der zugestandenen Strommengen von Biblis fertig gestellt worden wäre. Dies ist nur eins der massiven Sicherheitsprobleme des Atomkraftwerks Biblis, ungenügender Schutz vor Terroranschlägen und Flugzeugabstürzen kommen hinzu. Wenn es nach den Sicherheitsstandards geht, darf Biblis nach der Revision erst gar nicht wieder ans Netz gehen", unterstreicht Mathias Wagner.
Außerdem blockiere das Festhalten an zentralen Großkraftwerken den Ausbau der Energieversorgung von morgen. "Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien und dezentralen Lösungen. Längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke verzögern diesen überfälligen Strukturwandel und die damit verbundenen Chancen für neue Arbeitsplätze. Wer an der Atomkraft festhält, schützt allein die vier großen Stromkonzerne und behindert mehr Wettbewerb im Energiemarkt."
Pressestelle der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hessischen Landtag
Pressesprecherin: Elke Cezanne
Schlossplatz 1-3; 65183 Wiesbaden
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Mail: gruene@ltg.hessen.de
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Datum: 29.10.2009 - 02:48 Uhr
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