Mitteldeutsche Zeitung: Fraunhofer Institut/Merkel-Rede
Hochschule leitet keine juristischen Schritte gegen Professor Rödel nach Störung der Merkel-Rede ein
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Schritte gegen den Chemieprofessor Thomas Rödel einleiten, der eine
Veranstaltung mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Halle mit
einer Protest-Aktion gestört hatte. Rektor Jörg Kirbs bestätigte der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Donnerstag-Ausgabe), das Thema sei nach einem Gespräch mit Rödel für
die Hochschule abgeschlossen. Am Dienstag hatte Kirbs noch gesagt,
dass auch "eventuelle juristische Schritte" geprüft werden müssten.
Merkel hatte am Montag zur Eröffnung des Fraunhofer-Instituts
gesprochen. Während der Rede rief Rödel der Kanzlerin mit Blick auf
deren Flüchtlingspolitik zu: "Ich erwarte von ihnen als Physikerin
verantwortungsvollere Entscheidungen." In der Hand hielt er ein
altes Wahlplakat der CDU mit dem Schriftzug "Keine Experimente". Die
Hochschule distanzierte sich am Dienstag entschieden vom Auftritt
ihres Professors. Rödel sei nicht als Privatperson sondern als
Vertreter der Hochschule eingeladen worden.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
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Datum: 27.01.2016 - 14:19 Uhr
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