Mitteldeutsche Zeitung: zu Netzentgelten
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einiges an Extra-Gewinnen einzuspielen, zumal sie sich bei der
Publikation der Unterlagen für die Festlegung der Entgelte auf
Betriebsgeheimnisse berufen konnten. Das hatte zur Folge, dass die
publik gemachten Papiere über weite Strecken so stark geschwärzt
wurden, dass selbst ausgebuffte Experten damit nichts mehr anfangen
konnten - obwohl es sich um Monopolisten handelt, die also keine
Konkurrenz fürchten müssen. Und die Bundesnetzagentur hat das alles
als Aufsichts- und Genehmigungsbehörde mit sich machen lassen? Hier
kommt man in eine Grauzone. Die Netzagentur täte gut daran, mehr
Offenheit zu zeigen. Denn der Netzausbau und seine Finanzierung sind
ein zu wichtiges Thema. Dass die Stromkunden jährlich vermutete zwei
Milliarden Euro zu viel an Netzentgelten zahlen, ist jedenfalls nicht
akzeptabel.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 28.01.2016 - 18:53 Uhr
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