Weser-Kurier: Kommentar von Moritz Döbler über die Bremer Exzellenz-Uni
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Norddeutschland: Das ist ein Attribut, auf das Bremen stolz sein
kann. Aber es klingt nicht nur gut, sondern die Sonderförderung hat
Forschung und Lehre in der vergleichsweise jungen Hochschule
entscheidend vorangebracht. Ob Bremen fünft- oder achtgrößter
Industriestandort ist, ob Werder in der ersten oder zweiten
Bundesliga spielt, ist für die Zukunft der Hansestadt nicht annähernd
so entscheidend wie die Frage, ob die Universität auch künftig vorne
mit dabei ist. Die Empfehlung der Kommission, die Exzellenzförderung
fortzusetzen, bringt aber noch keine Gewissheit für Bremen. Jetzt
werden die Kriterien definiert, die ab 2018 für weitere zehn Jahre
gelten sollen. Und dann muss Bremen sich erneut dem Wettbewerb
stellen. "Ambitioniert und agil" war das Konzept überschrieben, mit
dem Bremen einst zur Exzellenz-Uni wurde, und diese Haltung bleibt
richtig. In der Industrie und beim Fußball zeigt sich: Bremen hat
sich gut entwickelt, aber die anderen noch besser. Und ganz sicher
ist: Auch die anderen Universitäten schlafen nicht. Das Rennen ist
offen.
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Datum: 29.01.2016 - 20:14 Uhr
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