Mittelbayerische Zeitung: Kommentar-Auszug Christine Schröpf zur Bayern-Ei-Affäre
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Rechnungshof (ORH) in der Bayern-Ei-Affäre der staatlichen
Lebensmittelüberwachung im Freistaat ausstellt, ist verheerend und
kann mit "Fehlern in allen Bereichen" überschrieben werden. Für die
Mängelliste und einen 13-Punkte-Forderungskatalog brauchte der ORH
nur wenige Wochen. Das wirft ein miserables Licht auf
Umweltministerin Ulrike Scharf, die seit Monaten in der Affäre
ungeschickt agiert, lange abgewiegelt und zuletzt gegenüber Kritikern
sogar auf Angriff geschaltet hatte. Lebensmittelkontrolleure sind der
Schutzwall für Verbraucher. Sie müssen akribisch und ohne Ankündigung
überprüfen. Testergebnisse müssen rasch vorliegen, damit Ware aus dem
Verkehr gezogen wird und Kunden gewarnt werden können. Das
funktioniert bisher zu schlecht. Jenseits von Schuldzuweisungen
müssen alle politischen Akteure - ob in Regierung oder Opposition -
jetzt nach den besten Lösungen suchen. Bevor sie beginnen, stellt
sich die berechtigte Frage: Ist Ulrike Scharf die richtige Frau
dafür?
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Datum: 16.02.2016 - 18:58 Uhr
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