Mitteldeutsche Zeitung: Innenpolitik Sachsen-Anhalt
Haseloff lehnt AfD ab: Wir müssen jetzt in der Mitte zusammenstehen"
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und CDU-Spitzenkandidat zur Landtagswahl, lehnt ein Bündnis mit der
erstarkten AfD ab. "Ich habe immer eine klare Koalitionsaussage für
eine stabile Regierung der Mitte gemacht. Und ich habe es bereits
mehrfach gesagt: Ich lehne eine Zusammenarbeit mit der AfD ab", sagte
Haseloff der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Donnerstag-Ausgabe). Anlass ist eine MDR-Umfrage, wonach die AfD
bei der Sonntagfrage auf 17 Prozent kommt. "Die AfD ist keine Partei,
sondern ein Sammelbecken für diejenigen, die verunsichert und
unzufrieden sind mit der Flüchtlingspolitik im Bund. Das muss man
ernst nehmen. Es ist die Aufgabe aller Demokraten, diese Leute von
den Extremisten zurück zu holen und die AfD einzudämmen", sagte
Haseloff weiter. Das erreiche man, "indem wir den Leuten zeigen, dass
wir die Kompetenz zur Lösung der Probleme haben. Da muss noch mehr
kommen. Da können wir noch etwas bewegen." CDU und SPD kommen nach
leichten Verlusten zusammen auf 50 Prozent. Haseloff wirbt für eine
Fortführung der schwarz-roten Koalition nach der Wahl am 13. März.
"Wir brauchen in dieser extremen Situation eine Koalition der
Vernunft. Wir müssen jetzt in der Mitte zusammenstehen", sagte
Haseloff der MZ.
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Hartmut Augustin
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Datum: 17.02.2016 - 18:53 Uhr
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