Schiewerling: Langzeitarbeitslose integrieren
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Im Februar ist die Arbeitslosenquote um 0,1 Prozent auf 6,6
Prozent gesunken. Im Februar waren demnach 9.000 Menschen weniger
ohne festen Job als noch im Januar. Im Vergleich zum Vorjahr ist die
Zahl um 106.000 zurückgegangen. Dazu erklärt der arbeitsmarkt-und
sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl
Schiewerling:
"Der Arbeitsmarkt ist weiterhin aufnahmefähig. Er bietet große
Chancen für alle Menschen, die hier leben. Viele Menschen profitieren
durch höhere Löhne und höhere Renten von der guten wirtschaftlichen
Situation in unserem Land. Ziel der Union ist und bleibt, dass jeder
Mensch einen Arbeitsplatz findet und für sich und seine Familie
sorgen kann. Die Arbeitsmarktintegration der vielen Flüchtlinge ist
derzeit die eine Seite. Es geht aber auch darum, hier lebende
Langzeitarbeitslose zurück in den Arbeitsmarkt zu holen. Die
unionsgeführte Bundesregierung hat deshalb die Mittel für die
Eingliederung Langzeitarbeitsloser erhöht.
Wir werden im Zuge der anstehenden Beratungen zum
Rechtsvereinfachungsgesetz im SGB II einige Instrumente für
Langzeitarbeitslose geläufiger machen. Es gibt keine Kürzungen in der
Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Darüber hinaus setzen wir uns für
junge Menschen ein, die durch jegliche soziale Raster fallen. Für sie
wird es ein neues Förderinstrument geben. Auch die Zahl der
Integrationsbetriebe werden wir deutlich erhöhen. Wir wollen sie im
Zuge des SGB II-Änderungsgesetzes für langzeitarbeitslose
schwerbehinderte und psychisch kranke Menschen öffnen. Für diese
beiden Gruppen gibt es bisher kein adäquates Angebot. Auch ihnen
wollen wir die Chance geben, sich langfristig in den ersten
Arbeitsmarkt zu integrieren und so wieder Fuß zu fassen."
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Datum: 01.03.2016 - 12:15 Uhr
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