Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Vorwahlen
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Europäer, aber zumindest wäre sie eine verlässliche Partnerin. Sie
hat als Ministerin unter Obama die US-Außenpolitik geprägt.
Deutschland und Europa müssten keine gewaltigen Änderungen
befürchten, schon gar keine militärische Alleingänge wie beim letzten
republikanischen Präsidenten George W. Bush. Vielleicht würde Clinton
die Europäer mehr in die Pflicht nehmen wollen, als es Obama getan
hat. Doch das wäre nichts gegen Donald Trump, der noch gar nicht
erkennen hat lassen, ob er überhaupt außenpolitische Vorstellungen
hat, und wenn, welche das sein könnten. Seine Forderungen nach einem
Mauerbau an der Grenze zu Mexiko und nach einem Einreiseverbot für
Muslime in die USA lassen jedenfalls nichts Gutes erwarten.
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Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
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Datum: 02.03.2016 - 18:33 Uhr
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