Nie mehr Haftcreme - Neue Methode schließt Versorgungslücke zwischen Prothese und Implantat
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Bildquelle_Zahnimplantat-Klinik Duesseldorf_Portrait_Dr. Christoph Sliwowski(firmenpresse) - Experte: Dr. Christoph Sliwowski, Spezialist für Implantologie und Leiter der Zahnimplantat-Klinik Düsseldorf im St. Vinzenz-Krankenhaus
Sie rutscht locker hin und her, macht Geräusche beim Essen und hindert einen beim herzhaften Lachen und kräftigen Zubeißen. Nicht selten macht sie sich selbstständig und stellt ihre Besitzer durch ein Hervor- oder Herausrutschen bloß. Damit Zahnprothesen weitestgehend an Ort und Stelle bleiben, hält wohl jeder Betroffene für den Notfall Haftcreme bereit. Doch diese Klebstoff-ähnliche Paste bietet keinen wirklich festen Halt. Ein neues Riegel-System stellt eine um Längen stabilere Alternative dar, mithilfe derer sich die eigene Teil- oder Vollprothese fest, aber dennoch herausnehmbar im Mund verankern lässt. Diese sogenannte SOS-Methode (Sliwowski Overdenture System), die sich innerhalb einer sechsjährigen Studienphase bewährte, eignet sich insbesondere für alle, denen eine Vollversorgung mit Zahnimplantaten zu preisintensiv ist.
„Für eine Komplettversorgung des Unterkiefers setzen wir lediglich zwei Implantate, auf denen wir eine spezielle Steg-Konstruktion mit Riegel-System befestigen. Auf dieser lässt sich die eigene Prothese durch eine besondere Technik fest einklinken und zur Reinigung jederzeit wieder herausnehmen. Für den Oberkiefer erfordert ein fast identisches System, SOS-4-Maxilla, eine Eingliederung von nur vier Implantaten. Der etwa 30- bis 45-minütige Eingriff erfolgt in einem Behandlungsschritt in Lokalanästhesie und setzt einen gut erhaltenen Kieferknochen sowie eine intakte Prothese voraus. Anschließend gehen Patienten ohne Einschränkungen in ihren Alltag zurück und dürfen sofort wieder normal zubeißen. Die Kosten für eine Behandlung des Unterkiefers liegen bei etwa 3.000 bis 4.000 Euro. Der Preis für eine Versorgung des Oberkiefers fällt je nach Beschaffenheit von Kiefer und Prothese höher aus. Im Vergleich zu der etwa sieben Mal so teuren Vollversorgung durch einzelne Implantate stellt diese fixierende Steg-Methode eine preiswerte Alternative dar.“
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Datum: 04.03.2016 - 09:53 Uhr
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