rbb-Inforadio: Gysi sieht in Fixierung auf Flüchtlinge Hauptgrund für AfD-Wahlerfolg
ID: 1332982
Bundestag, Gregor Gysi, sieht den Hauptgrund für den aktuellen
Wahlerfolg der AfD in der Fixierung auf das Thema Flüchtlinge.
Gysi räumte am Montag im rbb-Inforadio ein, dass gerade auch in
Sachsen-Anhalt bisherige Wähler der Linken zur AfD gewechselt seien.
Zur Begründung verwies er zum einen auf die "abstrakte Angst vor
Flüchtlingen, vor islamischem Glauben etc., die herrscht überall in
der Gesellschaft".
Viele Wähler hätten dabei aber völlig übersehen, was die
AfD-Politiker sonst noch forderten: "Wissen sie wirklich, dass sie
den Mindestlohn abschaffen wollen, dass sie den Spitzensteuersatz in
der Einkommensteuer senken wollen, dass sie auf jeden Fall eine
Vermögensteuer ablehnen, dass sie die Atomkraftwerke wieder
anschalten wollen? Das alles steht drin im Programm!".
Gysi beklagte, dass AfD-Chefin Frauke Petry in den Medien immer
nur zum Thema Flüchtlinge befragt werde, nie nach den anderen Themen.
Gysi wörtlich: "Wenn viele gewusst hätten, was die AfD sonst noch
fordert, hätten sie sich noch zweimal überlegt, ob sie die wählen."
Pressekontakt:
Rundfunk Berlin- Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 - 97993 - 37400
Mail: info@inforadio.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.03.2016 - 13:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1332982
Anzahl Zeichen: 1445
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 239 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"rbb-Inforadio: Gysi sieht in Fixierung auf Flüchtlinge Hauptgrund für AfD-Wahlerfolg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Arbeitgeber erneut ermahnt, Mitarbeitern - wenn technisch möglich - die Arbeit im Homeoffice zu erlauben. Im ARD-Mittagsmagazin betonte er, das gelte sowohl für die Privatwirtschaft als auch den öffentlichen Dienst. Da gebe es "einige, die haben
Brandenburg will Clearingstelle zu Corona-Schutzimpfungen ...
In Brandenburg sollen zukünftig jüngere, pflegebedürftige Menschen früher gegen COVID-19 geimpft werden können als bisher geplant. Wie der rbb aus dem Gesundheitsministerium erfuhr, hat Ministerin Ursula Nonnemacher (B'90/Grüne) entschieden, eine Clearingstelle einzurichten, die in Absti
Karl Lauterbach (SPD) ruft Spahn zurÜberarbeitung der Impfverordnung auf ...
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach ruft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu auf, die aktuell geltende Impfverordnung zu überarbeiten. Die aktuelle Priorisierung von Impfanwärtern vernachlässige pflegebedürftige Hochrisikogruppen, sagte Lauterbach im ARD-Mittagsmagazin: "Dam
Weitere Mitteilungen von Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
Stahlknecht: CDU will mit SPD und Grünen stabile Regierung bilden ...
Sachsen-Anhalts CDU möchte mit SPD und Grünen eine stabile Regierung zusammenstellen. "Wir werden als stärkste Kraft die Regierung bilden", sagte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) im phoenix-Interview. Seine Partei wolle mit der SPD weiter arbeiten, wenn die sich wieder gefunden
Ministerin Bauer: Klarer Verhandlungsauftrag für Grüne in Baden-Württemberg ...
Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hat den Anspruch ihrer Partei auf die Regierungsbildung unterstrichen, nachdem die Grünen zur stärksten Kraft gewählt worden waren. "Das ist ein klarer Verhandlungsauftrag für unseren Ministerpräsidenten und Spitzenkand
rbb-Inforadio: Müller: Verluste sind bitter ...
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Verluste der SPD bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt als "bitter" bezeichnet. Es werde in Zukunft schwer, stabile Regierungen zu bilden, sagte Müller am Montag im rbb-Inforadio. "Die Ergebni
rbb-Inforadio: Spahn: Brauchen klare Botschaften ...
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat mit Selbstkritik auf das Abschneiden seiner Partei in den drei Landtagswahlen reagiert. Sowohl auf Landesebene als auch in der Bundespolitik habe die CDU zuletzt keine klaren Botschaften gesandt, sagte Spahn am Montag im rbb-Inforadio. "Jeder s




