Mitteldeutsche Zeitung: Wahlausgang Sachsen-Anhalt
Soziologe aus Halle warnt vor Abschottung
ID: 1333851
Martin-Luther-Universität in Halle hat davor gewarnt, dass nach dem
Erfolg der AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ein "Klima von
Abschottung" entstehen könnte. Wenn die Politik nur noch etwas für
Einheimische und das eigene Land tue, könne dies angesichts der
weltweiten Vernetzung nicht funktionieren. Das sagte Sackmann in
einem Interview mit der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen
Zeitung (Mittwochausgabe). Empirische Studien hätten gezeigt, dass
es in Sachsen-Anhalt wie auch in allen anderen ostdeutschen
Bundesländern einen doppelt so hohen Anteil an fremdenfeindlichen
Einstellungen gebe wie in Westdeutschland. Diese seien "besonders
stark in den Orten, in denen es eigentlich keine Zuwanderung gibt".
Als positiv bewerte Sackmann die Tatsache, dass die Beteiligung an
der Landtagswahl deutlich angestiegen ist. "Protest ist eine
Grundform der Demokratie", so Sackmann.
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.03.2016 - 02:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1333851
Anzahl Zeichen: 1174
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 315 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Wahlausgang Sachsen-Anhalt
Soziologe aus Halle warnt vor Abschottung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halle. Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten zwei CDU-Urgesteine eine Mahnung an den aktuellen Parteichef und Spitzenkandidaten, Sven Schulze. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. In einem offenen Brief warnen die früheren CDU-Landesvorsitzenden Karl-
IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung ...
Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt. "Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt", sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag
Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: Ausgang der Landtagswahlen Thüringens Ministerpräsident Ramelow fordert eine Sozialstaatsgarantie ...
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat die Linke nach den jüngsten Wahlniederlagen aufgefordert, für eine Politik einzutreten, die Menschen die Angst vor Abstieg nimmt, um so die AfD zu bekämpfen. "Wir müssen den Menschen die Angst vor Abstieg und Armut nehmen, damit di
Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwigüber den Karfreitag ...
In Bremen herrscht auch eine Willkommenskultur für sogenannte Partypeople: Nirgendwo sonst ist das Tanzverbot an Feiertagen so weit gelockert, 2018 soll es ganz wegfallen. Am Donnerstag wird ein Ortsgesetz zur Erlaubnis spontaner Freiluftpartys verabschiedet. Nun hoffen die Schausteller auf ähn
Badische Zeitung: Russischer Teilrückzug aus Syrien / Hoffnung dank Putin Kommentar von Dietmar Ostermann ...
Moskaus Eingreifen aber hat den Zusammenbruch des vom Kreml gestützten Assad-Regimes verhindert und Russland in dem Konflikt zu einem Spieler gemacht, an dem niemand vorbeikommt. Dass Wladimir Putin in Syrien vor allem eigene Interessen verfolgt, bekommt nun auch der Diktator in Damaskus zu
Westfalenpost: Martin Korte zur Strategie Putins ...
An einen Frieden wollen wir noch nicht glauben - zu brutal, zu menschenverachtend haben die Kriegsparteien in Syrien in den vergangenen fünf Jahren ihr blutiges Handwerk vollstreckt. Aber es gibt jetzt Signale der Hoffnung: Wladimir Putin will den Großteil der russischen Streitkräfte aus Syri




