neues deutschland: Berliner gründen neues Bündnis gegen Alternative für Deutschland
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gegründet, das gegen soziale Spaltung vorgehen und die Alternative
für Deutschland (AfD) zurückdrängen will. Das Bündnis »Soziales
Berlin für alle - gegen Rassismus« ruft am kommenden Samstag zur
Demonstration »Wir lassen uns nicht spalten: Soziales Berlin für
alle! Rassisten stoppen!« auf. Den Aufruf tragen linken Parteien und
Gewerkschaften sowie das antirassistische Bündnis »My right is your
right«.
»Mit der Demonstration wollen wir Aufklärungsarbeit leisten. Gegen
die AfD kann man nicht vorgehen, indem man ihre Stände umwirft oder
versucht, sie mundtot zu machen«, sagte Bündnissprecherin Doris
Hammer von der Linkspartei aus Neukölln im Gespräch mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« (Dienstagausgabe).
Solche Mittel hätten die rechte Partei bisher nur gestärkt. »Wir
müssen uns mit ihrem Programm auseinander setzen, zeigen, dass sie
keine Partei der kleinen Frau und des kleinen Mannes ist, auch wenn
sie sich sozial gebärdet«, sagte Hammer. »Die AfD ist eine
neoliberale Partei, die eiskalt Wirtschaftsinteressen dient.«
Die Demonstration solle ein Zeichen gegen soziale Spaltung in
Berlin setzen. "Erwerbslose dürfen nicht gegen Flüchtlinge
ausgespielt werden", sagte Hammer. Die Organisatoren erwarten etwa
1000 Teilnehmer.
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Datum: 11.04.2016 - 15:41 Uhr
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