Weidel: Nicht auf die Vorschläge der Bundesregierung hereinfallen!
ID: 1347250
von den Koalitionsparteien die Debatte um die Rente wieder
angekurbelt. Besonders panisch reagiert wieder die SPD angesichts
ihrer miserablen Umfragewerte. Das passiert mit einer Partei ohne
Konzept und Kompetenz, die im letzten Bundestagswahlkampf noch die
Rente mit 63 gefordert hatte.
Dass das deutsche Alterssicherungssystem mit seiner gesetzlichen
Umlage angesichts der demographischen Entwicklung nicht tragfähig
ist, ist nun auch seit Jahrzehnten bekannt. Dass eine Kapitaldeckung
angesichts des Nullzinsumfeldes nicht nur die großen Versicherer,
sondern auch die Altersvorsorge der Versicherten in eine dramatische
Schieflage bringt, war ebenfalls klar. Die etablierten Parteien haben
durch die Unterstützung der Euroumverteilungsmaschinerie diesen
Wahnsinn in seiner Unverantwortlichkeit erst möglich gemacht, der
nicht nur die Rentner heute, sondern ohne ein entschlossenes heutiges
Gegenlenken weite Teile der nächsten Generationen ins Armenhaus
bringen wird.
Dagegen etwas getan wurde bekanntlich nicht. Bereits heute sind
die deutschen Renten gemessen an dem letzten Arbeitseinkommen die
niedrigsten der Eurozone. Weitgehend ausgenommen davon sind natürlich
die Mandatsträger in Regierung und Parlament, deren Altersvorsorge
nach wie vor zu deren voller Zufriedenheit geregelt ist.
Seit Jahrzehnten hat Deutschland eines der schlechtesten
Rentensysteme weltweit. Union und SPD haben ihre Verantwortung
gegenüber den Rentnern nie wirklich wahrgenommen. Dass jetzt die
Debatte wieder einmal überhastet angestoßen wird, ist allein der
anstehenden Bundestagswahl geschuldet. Alle vier Jahre grüßt das
Murmeltier.
Ein ganzheitliches Konzept muss her, dass die Tragfähigkeit des
deutschen Rentenversicherungssystem garantiert. Nachhaltigkeit heißt,
dass die Beitrags- und Leistungsseite langfristig gewährleistet ist
gegen demographische, wirtschaftliche und politische Risiken.
Ich kann nur jeden Wähler in seinem eigenen Interesse um seine
Rente davor warnen, auf die Vorschläge der Bundesregierung erneut
hereinzufallen."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
Email: christian.lueth@alternativefuer.de
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Datum: 20.04.2016 - 14:15 Uhr
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