Evangelische Kirche heißt Flüchtlinge "Willkommen"
Spezialausgabe von "chrismon" erscheint auf Farsi und Arabisch
ID: 1355372
wendet sich die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) an
Flüchtlinge aus dem arabischen und dem persisch-afghanischen Raum
sowie die zahlreichen Helfer in den evangelischen Gemeinden und
diakonischen Einrichtungen.
Das 24-seitige Heft mit dem Titel "Willkommen", das zweisprachig
in Arabisch/Deutsch und Farsi/Deutsch erscheint, vermittelt die
lebendige Vielfalt des evangelischen Gemeindelebens in Deutschland:
Ehrenamtliche Helfer erzählen, warum sie sich für Flüchtlinge
engagieren. Ein Iraner berichtet, wie er in der neuen Heimat den
christlichen Glauben für sich entdeckte. Eine Reportage zeigt, warum
christlich-muslimischer Religionsunterricht gelingt. Ulrich Lilie,
Präsident der Diakonie Deutschland, beantwortet die drängendsten
Fragen der Schutzsuchenden. Dazu bietet das Heft Informationen zu
christlicher Ethik und Geschichte, zu kirchlichen Festen und
zentralen Bibelstellen. Das in gewohnter chrismon-Aufmachung
illustrierte Heft erscheint mit einem Editorial des
EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm zu Pfingsten 2016.
"Für Menschen, die zu uns nach Deutschland kommen, ist es wichtig,
die Grundorientierungen unseres Landes kennenzulernen. Wir wollen
damit das deutliche Signal senden, dass sie willkommen sind und an
der Gesellschaft teilhaben können", so Landesbischof Bedford-Strohm.
"Dabei wollen wir bewusst auch diejenigen ansprechen, die noch kein
Deutsch sprechen. Auf diese Weise hoffen wir, miteinander ins
Gespräch zu kommen und dabei auch für die neu Ankommenden
auskunftsfähig über unseren Glauben zu werden", erläutert der
EKD-Ratsvorsitzende.
"Die Erfahrungen der Flüchtlingshelfer zeigen, viele der
Angekommenen sind persönlich interessiert, mehr über die
Alltagskultur des Christentums in Deutschland zu erfahren. Für sie
ist das ein erster Schritt auf dem Wege der Integration in die neue
Umgebung. So sind Heft und Webseite entstanden, von und für
Flüchtlinge und Helfer, verständlich und in ihrer jeweiligen
Sprache", sagt Arnd Brummer, Chefredakteur von chrismon.
Parallel zur gedruckten Ausgabe gibt es ein für Smartphones
optimiertes, digitales Angebot. Unter www.chrismon-guter-start.de
finden Flüchtlinge und Helfer alle Magazintexte und zusätzlich
wertvolle Links und Informationsangebote für einen guten Einstieg in
Deutschland.
Das evangelische Magazin chrismon erscheint in seinen regulären
Ausgaben mit einer Auflage von 1,6 Millionen Exemplaren, die den
großen deutschen Tages- und Wochenzeitungen (u.a. Frankfurter
Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Die Zeit)
monatlich beiliegen. Verlegt wird chrismon vom Hansischen Druck- und
Verlagshaus (HDV), einer 100-prozentigen Tochter des
Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP). Die zentrale
Medieneinrichtung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) trägt
unter anderem die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes
(epd), die Rundfunkarbeit der EKD und das Online-Portal
evangelisch.de.
Frankfurt a. M./Hannover, 11. Mai 2016
Pressestelle der EKD
Carsten Splitt
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und von chrismon veröffentlicht. Eventuelle Mehrfachsendungen bitten
wir zu entschuldigen.
Pressekontakt:
Carsten Splitt
Evangelische Kirche in Deutschland
Pressestelle
Stabsstelle Kommunikation
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
E-Mail: presse@ekd.de
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Datum: 11.05.2016 - 11:05 Uhr
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