neues deutschland: Antirassistische Initiative Berlin: 345 Flüchtlinge im vergangenen Jahr durch Angriffe verletzt
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Verletzungs- oder Tötungsabsicht ist angestiegen. Das belegt die
Dokumentation der Antirassistischen Initiative Berlin (ARI)
»Bundesdeutsche Flüchtlingspolitik und ihre tödlichen Folgen«, über
die die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland" in
ihrer Donnerstagausgabe berichtet. "Bei Angriffen auf Wohnunterkünfte
und auf der Straße wurden im vergangenen Jahr mindestens 345
Flüchtlinge verletzt", schreiben die Autoren. "Diese Zahl ist dreimal
höher als im Jahre 2014 und elfmal höher als 2013." Durch
Brandstiftungen, Werfen oder Schießen von Gegenständen wie
Molotow-Cocktails, Böllern, Steinen, Flaschen, Metallkugeln oder
Silvester-Raketen auf bewohnte Asylunterkünfte und Wohnungen sowie
durch tätliche Angriffe in Wohnbereichen kamen nach Recherchen der
ARI im vergangenen Jahr mindestens 107 Bewohner körperlich zu
Schaden. Und durch Attacken auf der Straße, in Bussen, an
Haltestellen, in Straßenbahnen oder Supermärkten wurden mindestens
238 Geflüchtete verletzt.
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Datum: 11.05.2016 - 16:31 Uhr
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