Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird
ID: 136101
Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird
"Die Bundesregierung hat sich zurückhaltend zum ganzen Akt der Wahlfälschungen in Afghanistan verhalten. Klare Worte blieben aus. Nun inspiziert zu Guttenberg die deutschen Truppen, setzt sich als Kriegsminister in Szene und kanzelt afghanische Politiker ab. Der Besuch von zu Guttenberg in Afghanistan zielt nicht darauf ab, die Menschen in Afghanistan selbst zu erreichen, sondern die deutschen Soldaten neu auf Kampfhandlungen einzustimmen.
Gleichzeitig sendet zu Guttenberg ein politisches Signal nach Paris, London und Washington: Deutschland ist bereit, mehr Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Noch nicht gleich, erst einmal wird das Mandat unverändert verlängert. Aber nach der internationalen Afghanistankonferenz ist vieles möglich.
Die Bundesregierung wird nicht umhin kommen, anlässlich der Mandatsverlängerung den bisherigen Militäreinsatz zu bilanzieren und ihre weiterreichenden Pläne offen zu legen. Außerdem ist der deutsche Bericht zu dem Bombenangriff auf die Tanklastzüge bei Kundus, den Merkel zugesagt hatte, überfällig.
Die deutsche Öffentlichkeit ist es leid, von der Bundesregierung über die tatsächliche Lage in Afghanistan belogen zu werden. DIE LINKE wird der Verlängerung des ISAF-Mandates nicht zustimmen. Für DIE LINKE geht es nicht um mehr Soldaten nach Afghanistan, sondern um den Abzug der eingesetzten deutschen Truppen. DIE LINKE will die finanziellen Mittel, die für den Krieg ausgegeben werden, in die Sicherung des Friedens investieren."
F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 13.11.2009 - 19:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 136101
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 289 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Wer die Musik bezahlt, bestimmt, was gespielt wird"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
Sitzungswoche des Landtags 17.- 19.November: GRÜNE informieren über Schwerpunkte und Aktuelles im Internet ...
> Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bietet wie vor jeder Plenarwoche des Landtags mit der Plenumsseite allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen aktuellen Informationsservice an. Auf www.gruene-fraktion-hessen.de - Plenum werden die wichtigsten Informationen zur Plenarw
Neoliberale Betonköpfe ...
Chefideologen des Kapitals haben aus der Krise offensichtlich nichts gelernt", kommentiert Sahra Wagenknecht das heute veröffentlichte Gutachten der so genannten Wirtschaftsweisen. "Zwar wird die Bundesregierung für ihren steuerpolitischen Kamikazekurs zu Recht kritisiert", so die w
Jahresgutachten: Koalition verspielt Deutschlands Zukunft ...
eute veroeffentlichten Jahresgutachten des Sachverstaendigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Hubertus Heil: Das Jahresgutachten geht mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung hart ins Gericht. De
Konjunktur braucht Staatshilfe ...
> Zum heute veröffentlichten Jahresgutachten des Sachverständigenrates und zu den Quartalszahlen des Statistischen Bundesamtes erklärt der gewerkschaftspolitische Sprecher des Parteivorstandes Michael Schlecht: Jetzt ist es amtlich: Die Steuersenkungen der Regierung tragen nichts zur wirts




