Westfalenpost: Beate Kranz zu Cybermobbing
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Bestandteil des Alltags. Die junge Generation führt ein Leben, zu dem
persönliche Treffen mit Freunden genauso dazugehören wie der
Austausch oder das Bewerten von Neuigkeiten, Fotos und Videos über
das Internet. Doch in den sozialen Netzwerken wird nicht nur Nettes
geschrieben und gezeigt, sondern immer häufiger beleidigt und
gemobbt. Höchste Priorität muss daher die Prävention haben. Schon
Kinder müssen auf die Gefahren hingewiesen werden und was es bedeuten
kann, peinliche Fotos oder Filme ins Netz zu stellen. Umgekehrt
sollte aber auch das Einfühlungsvermögen geschärft werden. Hierfür
müssen die Grundlagen bereits im Elternhaus vermittelt werden.
Jugendlichen muss klar gemacht werden, was sie im Netz anrichten
können. Klar, böse Jungenstreiche gab es immer. Doch früher wurden
sie lediglich einmal ausgeführt. Heute sind sie für alle jederzeit im
Netz abrufbar. Die Verantwortung, die jeder für seine Taten tragen
muss, ist damit im Zeitalter des Internets deutlich größer geworden.
Jede Schule braucht dazu kompetente Online-Beauftragte, die
Jugendlichen aktiv aus der Patsche helfen, wenn sie Opfer von Mobbing
geworden sind. Hier kann Schule ein echter Lebenshelfer sein.
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Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
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Datum: 31.05.2016 - 21:43 Uhr
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