Rheinische Post: Kommentar /
Kita-Urteil gibt Klarheit
= Von Detlev Hüwel
ID: 1366033
herrscht ein ziemliches Durcheinander. Seitdem die Kommunen frei über
die Kita-Gebühren entscheiden können, gibt es von Stadt zu Stadt
große Unterschiede. Während in Düsseldorf in der Regel keine Beiträge
erhoben werden, müssen die Eltern im benachbarten Meerbusch tief in
die Tasche greifen. Dabei kann es um mehrere Hundert Euro im Monat
gehen. Landesweit gilt lediglich: Für die Eltern eines Vorschulkindes
ist das letzte Kita-Jahr kostenfrei. Manche Kommunen forderten dann
allerdings für das bis dahin beitragsfreie Zweitkind einen
Elternbeitrag. Über die Frage, ob das zulässig ist oder nicht, gingen
in der Rechtsprechung die Ansichten auseinander. Gestern wurde
höchstrichterlich entschieden: Diese Abkassier-Praxis ist unzulässig;
die Eltern sollen nachvollziehbar entlastet werden. Dies wäre nicht
der Fall, wenn die Gebühr vom Vorschulkind auf das Geschwisterkind
übertragen würde. Auch wenn die Städte darüber gar nicht erfreut sein
dürften: Das Urteil schafft Klarheit.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.06.2016 - 21:01 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1366033
Anzahl Zeichen: 1260
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 475 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Kita-Urteil gibt Klarheit
= Von Detlev Hüwel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Westfalen-Blatt: zum Thema EU und Afrika ...
Die Balkanroute dicht, der Weg über die Türkei versperrt - doch was jetzt kommt, ist der Paukenschlag bei der Abwehr neuer Flüchtlingswellen: Europa nimmt sich Afrika vor. Zunächst neun, dann weitere Staaten. Auch wenn das Vorhaben »Partnerschaft« heißt, so macht es doch klar: Die Zeit des
Westfalen-Blatt: zu Südlink ...
Weg von Öl, Kohle, Gas und Atom, hin zu erneuerbaren Energien wie Solar- und Windstrom: In der Theorie ist die 2011 nach der Fukushima-Katastrophe ausgerufene Energiewende eine tolle Sache. In der Praxis zeigt sich in vielen Details, wie schwierig sie doch ist. Da ist der Südlink nur eine
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Anschlag in Istanbul ...
Das Regime des türkischen Präsidenten Erdogan hat sich über die Jahre seiner Herrschaft viele neue (alte) Feinde gemacht. So viele, dass die Tätersuche nach dem Anschlag in Istanbul in alle Richtungen zielt: Der »Islamische Staat« kommt für das Attentat ebenso in Betracht wie linksradik
Rheinische Post: Kommentar / Stromkunde zahlt faule Kompromisse = Von Antje Höning ...
Die Anwohner der Stromautobahn von Emden nach Osterath können sich freuen: Weil CSU-Chef Seehofer Monate lang gegen eine "Monster-Trasse" in Bayern stänkerte und es zum Koalitionskrach kommen ließ, beschloss Schwarz-Rot die Vorfahrt für Erdkabel beim Netzausbau. Davon profitieren nu




