Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik
Landtag Sachsen-Anhalt: AfD kupfert Anfrage der Linken ab
ID: 1369910
im Landtag Sachsen-Anhalts - Grund ist nicht der Inhalt, sondern die
Herkunft des Dokuments: Die Linken-Fraktion hatte eine wortgleiche
Anfrage bereits vor fünf Jahren gestellt. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). Die
rechtspolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Eva von Angern,
hatte damals um Auskunft zur Besetzung von Aufsichtsräten und anderen
Gremien durch Mitglieder der Landesregierung gebeten. Der
AfD-Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt stellte am Mittwoch die gleiche
Anfrage - ignoriert man den Namen des Verfassers und das Datum,
könnte man auch sagen: die selbe. Denn der Wortlaut von Wenzels
Anfrage entspricht vollständig dem von Angerns Anfrage. Die Kopie war
am Donnerstag von der Linken-Fraktion entdeckt worden. Die
Linken-Abgeordnete von Angern reagiert belustigt auf den Vorfall:
"Man kann ja ebenfalls Interesse am Thema haben", sagte von Angern
der Zeitung. "Aber sich dann nicht einmal die Mühe zu machen, die
Anfrage wenigstens etwas umzuformulieren ist einfach nur peinlich."
Sie sei gespannt, welche Anfragen die Fraktion als nächstes stellen
werde und ob diese aus der eigenen Feder stammen werden. "Dass man
nicht abschreibt, lernt man ja schon in der Schule", sagte von
Angern. "Es war mir bekannt, dass die Fraktion der Linken diese
Anfrage in der vergangenen Legislatur gestellt hatte", erklärte
Schmidt auf Nachfrage der Zeitung. Die Anfrage sei "handwerklich gut"
und "auf die Kontrolle der Landesregierung ausgerichtet". "Das
erachte ich als vorrangige Aufgabe der Opposition, der AfD und
Linkspartei angehören", so Schmidt. "Neben gelegentlichen
inhaltlichen Überschneidungen drückt sie dadurch vor allem die
gemeinsame Oppositionsrolle aus."
Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.06.2016 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1369910
Anzahl Zeichen: 2112
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Halle
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 416 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik
Landtag Sachsen-Anhalt: AfD kupfert Anfrage der Linken ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mitteldeutsche Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Halle. Zwei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt richten zwei CDU-Urgesteine eine Mahnung an den aktuellen Parteichef und Spitzenkandidaten, Sven Schulze. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung. In einem offenen Brief warnen die früheren CDU-Landesvorsitzenden Karl-
IHK-Präsident Gläßer warnt vor Abschottung ...
Halle. Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) warnt vor den Folgen einer Abschottungspolitik in Sachsen-Anhalt. "Die AfD nutzt eine Rhetorik, die die Weltoffenheit in Frage stellt", sagte IHK-Präsident Sascha Gläßer der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montag
Mehr landwirtschaftliche Betriebe geraten in Finanznot ...
Niedrige Preise und die jüngste Hitzewelle verschärfen die wirtschaftliche Lage vieler Landwirtschaftsbetriebe in Sachsen-Anhalt. "Viele Höfe geraten in Liquiditätsengpässe", sagte Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Frei
Weitere Mitteilungen von Mitteldeutsche Zeitung
Lausitzer Rundschau: Kein Job für Amateure - Bundesinnenminister de Maizière und die Hilfspolizisten ...
Der Vorschlag von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, künftig Aushilfspolizisten bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität einzusetzen, klingt zunächst einmal verlockend. Die Abschreckung wäre da - wenn jemand in Uniform und mit Waffe in einem Wohngebiet Streife läuft, könnte dies
Mitteldeutsche Zeitung: zu Strategiewechsel bei VW ...
Vor allem die Marke VW hat entscheidende Nachteile, weil zu viele teure Teile aus den eigenen Zulieferbetrieben verbaut werden. Andere Autobauer haben dies an fremde Firmen ausgelagert, um Kosten zu drücken. Die große Aufgabe wird bei VW deshalb sein, dieses Manko auszugleichen. Das wird nicht
Mitteldeutsche Zeitung: zur Forderung des Bundesinnenministers Thomas de Maiziére nach einer Hilfspolizei ...
Nötig ist keine Hilfskonstruktion, sondern ein grundsätzliches Umsteuern im Umgang mit der öffentlichen Verwaltung. Eine dogmatisch betriebene Sparpolitik hat sie vielerorts an den Rand der Funktionsfähigkeit gebracht. Der Minister ist zu klug, das nicht zu wissen. Er sollte es auch sagen.
Mitteldeutsche Zeitung: zum Bildungsbericht 2016 ...
Wie integrieren wir Flüchtlingskinder so in Klassenverbände, dass sie dort mitkommen? Wie bereiten wir Lehrer auf diese Aufgaben vor? Auf diese Fragen müssen Bildungspolitiker und Schulen mutig nach Antworten suchen. Denn nur eines ist am Ende teurer als Integration. Eine ganze Generation schl




