neues deutschland: Aufarbeitung des Mordes an Jo Cox: Nicht irgendwo, irgendwann
ID: 1370315
politischen Attentate auf Amtsträger wäre überwunden. Doch dieses
perfide Mittel, seine Überzeugungen mit aller Gewalt durchzudrücken,
ist längst nicht mehr nur als abstrakte Gefahr zurück im Alltag der
politischen Auseinandersetzung. Die Anzeichen dafür waren lange
erkennbar: in Form von Morddrohungen, Steckbriefen, Angriffen auf
Büros und das persönliche Umfeld von Engagierten - nicht nur in
Deutschland. Mit der damaligen Oberbürgermeisterkandidatin Henriette
Reker wurde eine Politikerin lebensgefährlich verletzt. Nun ist die
britische Abgeordnete Jo Cox Mordopfer eines Mannes geworden, der
zumindest in Verbindung zu nationalistischem und rassistischem
Gedankengut steht. Was auch immer die unmittelbaren Auslöser der Tat
waren, sie geschah in einem Klima, das kaum aufgeheizter sein könnte.
Die Bluttat ereignete sich eben nicht irgendwo irgendwann, sondern in
einer besonderen Situation für Großbritannien und Europa. Es ist
trotz seines Wohlstands politisch in Gefahr, auch wegen Aufhetzern
wie jenen von UKIP und AfD. Drohungen, wie sie auch Cox erhielt,
dürfen nicht länger ignoriert werden. Gefährdete Personen müssen
geschützt werden. Und es gilt, trotz des schockierenden Attentats für
eine hohe Beteiligung beim Brexit-Referendum zu sorgen. Dieses
demokratische Instrument zur Willensbildung muss nun genutzt werden,
um jenen, die Ängste und Hass schüren, den nächsten Erfolg zu
versagen.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.06.2016 - 17:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1370315
Anzahl Zeichen: 1731
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 349 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Aufarbeitung des Mordes an Jo Cox: Nicht irgendwo, irgendwann"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
EU-Terminvorschau vom 20. bis 26. Juni 2016 ...
Die EU-Terminvorschau ist ein Service der Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschla
Niemand ist eine Insel - Die Briten und wir: 3sat-Magazin "Kulturzeit" zum britischen Referendum am 23.6. ...
3sat Donnerstag, 23. Juni 2016 19.20 Uhr: "Kulturzeit: Niemand ist eine Insel - Die Briten und wir" Erstausstrahlung Am 23. Juni 2016, dem Tag der Abstimmung über den Brexit, zeigt das 3sat-Magazin "Kulturzeit", was zu Großbritannien gehört und wir in Europa nicht misse
Wie steht es um die deutsch-britischen Wirtschaftsbeziehungen? / Deutsche Wirtschaft wünscht sich Verbleib der Briten in der EU ...
Am 23. Juni 2016 stimmt die Bevölkerung des Vereinigten Königreiches in einem Referendum über den Verbleib des Landes in der EU ab. Die anstehende Abstimmung sorgt seit Monaten für Unsicherheiten. Bei einem Austritt aus der EU müssten unter anderem die Handelsbeziehungen zur EU neu verhandel
Ärzte ohne Grenzen nimmt kein Geld mehr von EU und Mitgliedstaaten ...
Aus Protest gegen die Abschottungspolitik der Europäischen Union wird Ärzte ohne Grenzen keine Gelder mehr bei der EU und ihren Mitgliedstaaten beantragen. Das hat die internationale Hilfsorganisation am Freitag in Brüssel angekündigt. "Wir sehen in unseren Projekten jeden Tag, welches




