vfa zum europäischen Antibiotikatag: Pharmaforschung überwindet Resistenzen
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vfa zum europäischen Antibiotikatag: Pharmaforschung überwindet Resistenzen
Ein wachsendes Problem, vor allem in Krankenhäusern, stellt das Bakterium MRSA dar, der multiresistente Staphylococcus aureus. Er ist gegen sehr viele Medikamente unempfindlich. Fünf der acht kommenden Antibiotika sind jedoch gegen MRSA wirksam. Zwei Unternehmen erproben sogar Schutzimpfungen gegen MRSA-Infektionen.
Auch bei der Tuberkulose (TB) kämpfen Ärzte zunehmend gegen vielfach-resistente Erreger, vor allem in Osteuropa und Afrika. "Mehrere forschende Pharma-Unternehmen erproben derzeit neue Präparate gegen diese schwierig behandelbare Krankheit und erfinden weitere in ihren Labors", so Yzer. Diese sollen nicht nur da wirken, wo ältere Medikamente versagen, sondern auch die Behandlungsdauer - derzeit sechs Monate und länger - wesentlich verkürzen. Mit Patienten getestet werden derzeit drei neuartige Medikamente sowie eines, das sich schon gegen andere Infektionen bewährt hat.
"Um auch künftig Infektionen bekämpfen zu können, sind neue Antibiotika wichtig; ebenso wichtig ist jedoch der verantwortungsvolle Umgang mit den vorhanden Präparaten", so Yzer abschließend. "Dazu gehört, sie nur dann einzusetzen, wenn das medizinisch sinnvoll ist."
Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 50 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Die Pressekonferenzen des vfa - ab sofort auch im Internet. Mehr dazu unter:
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Datum: 18.11.2009 - 14:35 Uhr
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