Ohoven: Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung gefährdet Wettbewerbsfähigkeit
ID: 1374240
Bundesregierung eine Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns auf 8,84
Euro/Stunde vorzuschlagen, erklärt Mario Ohoven, Präsident des
Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW):
"Auch ohne die angekündigte Erhöhung des Mindestlohns auf 8,84
Euro pro Stunde stellt allein die Mindestlohnbürokratie eine
erhebliche Belastung für den Mittelstand dar. Mit Mindestlohn,
Lebensleistungsrente, Regulierung von Werkverträgen und Zeitarbeit
sowie Sozialabgaben bald über der 40-Prozent-Marke verfolgt die Große
Koalition eine rückwärtsgewandte Arbeitsmarktpolitik auf Kosten
unserer Wettbewerbsfähigkeit.
Bisher täuscht die gute wirtschaftliche Lage noch darüber hinweg,
aber die enormen Kosten werden bei einem wirtschaftlichen Abschwung
voll auf die Beschäftigung durchschlagen. Forderungen nach 10 Euro
und mehr pro Stunde sind daher verantwortungslos. Gerade in
wirtschaftlich schwachen Regionen und Branchen ist dies
kontraproduktiv.
Vor allem dürfen die Ausnahmen vom Mindestlohn nicht angetastet
werden. Mindestlohn und Regulierung der Zeitarbeit bleiben Barrieren
für den Einstieg von Langzeitarbeitslosen und Geringqualifizierten in
den Arbeitsmarkt. Diese Hürden dürfen nicht noch weiter erhöht
werden. Stattdessen sollten auch für andere Gruppen wie Flüchtlinge
ohne Ausbildung und Beruf entsprechende Ausnahmeregelungen geschaffen
werden."
Pressekontakt:
BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.06.2016 - 17:14 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1374240
Anzahl Zeichen: 1733
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 355 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ohoven: Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierung gefährdet Wettbewerbsfähigkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BVMW (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So kann es nicht weitergehen: In seiner letzten Zusammenkunft des Jahres hat der Beirat Gesundheit des Bundesverbandes Der Mittelstand. BVMW nochmal eine maßgebliche Reform des deutschen Gesundheitssystems gefordert. "Die generellen Strukturprobleme unseres Gesundheitsbereichs sind durch die
BVMW: Vorschlag der Bundesregierung bremst den Ausbau der Erneuerbaren und nicht die Energiekosten ...
Die Bundesregierung hat die lang erwartete Formulierungshilfe für einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Strompreisbremse vorgelegt. Für den Mittelstand enthält der Entwurf zahlreiche Hindernisse - sowohl im Hinblick auf schnelle Entlastungen als auch auf die Investitionskulisse beim Ausbau
Zum Tag des Lesens: Bildungsallianz fordert eine nationale Bildungsinitiative für Deutschland ...
Es ist wieder so weit: Hunderttausende Menschen im gesamten Bundesgebiet beteiligen sich am "Tag des Lesens" (18. November). Millionen Bücher werden verschenkt oder mit Leseempfehlung getauscht, regionale Bildungsinitiativen veranstalten zahlreiche Leseevents. "Doch trotz dieser en
Weitere Mitteilungen von BVMW
neues deutschland: Bewohner des Berliner Hausprojektes "Rigaer 94" klagen gegen Räumungstitel ...
Die Bewohner des linken Hausprojektes in der Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain haben Klage gegen die Räumung ihres Erdgeschosses eingereicht. Ziel sei die Erwirkung einer einstweiligen Verfügung. Das sagte der Anwalt Lukas Theune der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutsch
Weiß: Von der Politik unabhängige Fortschreibung des Mindestlohnes funktioniert ...
Empfehlungen nach festgelegten Kriterien Die aus Vertretern der Sozialpartner zusammengesetzte unabhängige Mindestlohn-Kommission hat heute erstmals ihre Empfehlung für die Fortschreibung des allgemeinen Mindestlohnes bekanntgegeben. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe de
phoenix Runde: Brexit, was jetzt? - Merkel unter Druck - Mittwoch, 29. Juni 2016, 22.15 Uhr ...
"Wir werden sicherstellen, dass die Verhandlungen nicht nach dem Prinzip der Rosinenpickerei geführt werden", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Regierungserklärung nach dem Brexit-Votum der Briten. Die Beziehungen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich sollten weit
Bundesteilhabegesetz umfassend nachbessern ...
Mit dem Bundesteilhabegesetz soll die Selbstbestimmung behinderter Menschen deutlich gestärkt werden. Doch aus Sicht der Betroffenen ver-fehlt der aktuelle Gesetzentwurf dieses Ziel. Der Sozialverband SoVD fordert deshalb umfassende Nachbesserungen, damit das zentrale behindertenpolitische Vorha




