Eckpunktepapier zur AM-Versorgung: Noch eine Legislaturperiode Planwirtschaft
ID: 1378613
(BPI) ist empört über die drohende Verlängerung des Preismoratoriums.
Im Eckpunktepapier zum Gesetzesentwurf für die Neuregelung der
Arzneimittelversorgung wird dies bis Ende 2022 festgeschrieben;
eigentlich sollte es im Jahr 2017 auslaufen. "Der Pharmaindustrie
nach fast zwei Jahren Dialog die Verlängerung des Preismoratoriums im
Zuge des Gesetzgebungsverfahrens unterzujubeln, ist nicht nur
schlechter Umgang. Die faktische Institutionalisierung einer solchen
Zwangsmaßnahme gefährdet den stark mittelständisch geprägten
Industriezweig", so Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des
BPI. "Wir appellieren an das Bundesministerium für Wirtschaft, sich
gegen die gesetzlich angeordnete Planwirtschaft zu stellen."
Das seit 2009 bestehende Preismoratorium macht den Unternehmen zu
schaffen. Während die Preise eingefroren sind, steigen die Personal-
und Rohstoffkosten stetig an. Zudem belasten die permanent steigenden
regulatorischen Auflagen, zum Beispiel im Bereich der
Arzneimittelsicherheit, die Hersteller zusätzlich. Gleichzeitig
spricht die aktuelle gesamtwirtschaftliche Lage schon längst für eine
Aufhebung des Preismoratoriums: Die Wirtschaft in Deutschland zeigt
sich nach wie vor in einer guten Verfassung und die GKV verfügt trotz
steigender Ausgaben über ein Finanzpolster von aktuell rund 24,5
Milliarden Euro, davon 10 Milliarden im Gesundheitsfonds und 14,5
Milliarden als Rücklage bei den Einzelkassen.
Pressekontakt:
Julia Richter (Pressesprecherin), Tel. 030/27909-131, jrichter@bpi.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.07.2016 - 14:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1378613
Anzahl Zeichen: 1770
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Diese Pressemitteilung wurde bisher 370 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Eckpunktepapier zur AM-Versorgung: Noch eine Legislaturperiode Planwirtschaft"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Deutsche Bundestag hat heute das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz verabschiedet. Dazu erklärt der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie (BPI), Oliver Kirst: "Mit der heutigen Entscheidung bleibt die Gesundheitspolitik in der Sackgasse stecken. Sie setzt weiter
Änderungsanträge: Auf dem Weg zu einem Anti-Standort-Gesetz ...
"Die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen sind drauf und dran, ein Anti-Standort-Gesetz zu verabschieden." Mit diesen Worten kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Dr. Kai Joachimsen, die Änderungsanträge zum so gena
KARL muss "Chefinnen-Sache" werden - BPI fordert konsistente EU-Pharmapolitik ...
Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aufgefordert, das Thema Kommunale Abwasserrichtlinie (KARL) zur "Chefinnen-Sache" zu machen. "Wenn 16 EU-Mitgliedstaaten ihre Bedenken wegen der zu erwartenden Kosten bei KARL ä
Weitere Mitteilungen von BPI Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie
Forderungsmanagement für die Fitnessbranche: First Debit startet Inkasso-Plattform debifit ...
(Mynewsdesk) Rund 9,5 Millionen Menschen in Deutschland waren zum Stichtag 31. Dezember 2015 laut der aktuellen Deloitte-Studie ?Der deutsche Fitnessmarkt 2016? *) Mitglied in einem der gut 8.300 Fitnessclubs und Gesundheitsanlagen. Die Branche setzte dabei stolze 4,8 Milliarden Euro um - also pro M
Studie: Sechs von zehn Deutschen wären zu einer Stammzellenspende bereit / Bisher hat sich nur die Hälfte der potenziellen Spender typisieren lassen ...
60 Prozent der Bundesbürger sind prinzipiell zu einer Stammzellenspende bereit, doch nur knapp die Hälfte der potenziellen Spender hat sich bislang der dafür notwendigen Typisierung unterzogen. Dass auch bundesweite Informations- und Aufklärungskampagnen dieses Gefälle zwischen Wort und Tat
Doc Grosch: Zahnästhetik - für ein strahlendes Lächeln ...
Die Zähne sind ein wichtiger Teil der Persönlichkeit und fehlende, beschädigte oder auch verfärbte Zähne können einen Einfluss auf das Selbstbewusstsein und das natürliche Lächeln haben. Die Zahnarztpraxis Doc Grosch in Coburg bietet ihren Patienten unterschiedliche Möglichkeiten an, damit
Weitsprung-EM-Bronzemedaillengewinnerin Malaika Mihambo: "Osteopathie hat einen großen Stellenwert für mich" / Interview mit dem Verband der Osteopathen Deutschland ...
(Mynewsdesk) Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.: Frau Mihambo, herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Bronzemedaille bei der Europameisterschaft, Ihrer deutschen Meisterschaft im Weitsprung und zu Ihrer Olympiaqualifikation! Freuen Sie sich schon auf Rio? Malaika Mihambo: Ich freue mich sehr!




