CDU-Politiker Schuster: "Wir brauchen eine Abschiedskultur"
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abgelehnte Asylbewerber konsequenter abzuschieben.
Im inforadio vom rbb sagte Schuster am Dienstag: "Wir haben
genügend Möglichkeiten Menschen abzuschieben, die wir gar nicht in
Kriegsgebiete abschieben würden. Hier reden wir nicht über tausend,
sondern über zehntausende, die vollziehbar ausreisepflichtig sind."
Wenn diese Menschen verabschiedet würden, hätten die Kommunen bessere
Möglichkeiten, sich um die Bleibenden zu kümmern. Andernfalls sinke
die Integrationsqualität in Deutschland, so Schuster.
Er halte es für kaum noch nachvollziehbar, wenn deutsche Gerichte
entscheiden, dass es nicht zumutbar ist, Menschen nach Ungarn,
Italien oder Bulgarien abzuschieben. Die CDU/CSU vertrete hier eine
Position wie sonst niemand in Deutschland: "Wir sind nicht die AfD,
die Festungen baut, wir sind aber auch nicht die Linke, die meint,
wir müssen komplett offene Türen haben. Unsere Strategie ist: wir
heißen die willkommen, die verfolgt sind und vor Krieg fliehen und
wir möchten die wieder verabschieden, die das nicht sind."
Das vollständige Interview zum Nachhören finden Sie hier:
http://ots.de/e5Mt6
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Datum: 26.07.2016 - 11:13 Uhr
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