neues deutschland: ARD-Vorsitzende Wille: Ausgaben gegenüber den Nutzern transparenter machen
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Wille müssen die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Ausgaben
gegenüber den Nutzern transparenter machen. Es sei für die Zuschauer
"ganz wichtig zu erfahren, wofür man den Rundfunkbeitrag zahlt", so
die 57-Jährige, die seit Beginn dieses Jahres den Vorsitz der ARD
innehat, im Interview mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung
"neues deutschland" (Donnerstagausgabe). Die ARD habe diesbezüglich
bereits einiges unternommen. So finde man auf der Webseite des
Sendeverbundes Informationen darüber, wie viel Geld in die Verwaltung
und wie viel in die Programmgestaltung fließe. Ihr Gehalt als
MDR-Intendantin beziffert Wille auf 275.000 Euro brutto im Jahr.
Auf die Kritik, die ARD würden ihre Programmformate immer mehr dem
Quotendruck unterwerfen und damit kommerziellen Bedingungen ähnlich
wie bei den Privatsendern unterwerfen, entgegnet Wille: "Die
Einschaltquote ist für mich immer ein Hilfsmittel, aber nicht der
allein bestimmende Impuls", Kulturangebote, Dokumentationen und
Reportagen, "die nicht auf das Massenpublikum fixiert sind", müssten
auch in Zukunft im Angebot des Senders ihren Platz haben.
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Datum: 27.07.2016 - 15:04 Uhr
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