Lausitzer Rundschau: Warum diese Demo richtig ist
ID: 1385163
Tayyip Erdogan, den Präsidenten der Türkei. Und das ist richtig so -
denn eine stabile Demokratie wie die in Deutschland hält das
problemlos aus. Solange man sich hierzulande an die Gesetze hält,
darf man für alles Mögliche auf die Straße gehen. Das heißt
Meinungsfreiheit. Wundern darf man sich aber dennoch, was da in Köln
so skandiert oder auf Plakaten zum Besten gegeben wurde. "Deutsche
können von türkischer Demokratie lernen", meinte etwa ein Redner.
Oder: "Erdogan ist ein Streiter für Menschenrechte". Dass das Handeln
Erdogans in den vergangenen Wochen, vor allem aber nach dem
gescheiterten Putsch-Versuch, stark in Richtung Diktatur weist, wird
dabei ignoriert. Wer Kritiker wegen kleinster Äußerungen hinter
Gitter bringt, Justiz, Militär und Medien "säubert", kurzum, wer
innerhalb von zwei Wochen 18000 Menschen inhaftieren und
mundtot machen lässt, wer mit der Wiedereinführung der Todesstrafe
liebäugelt, zeugt keineswegs von demokratischer Grundhaltung. Dass
sich Erdogan live zur Kölner Demo dazu schaltet, haben deutsche
Gerichte verhindert. Auch das ist richtig so - er hat nämlich kein
Anrecht darauf. Wenn er was zu sagen hat, kann er gern an der Demo
oder Kundgebung teilnehmen. Und muss die Gegendemos aushalten.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.07.2016 - 21:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1385163
Anzahl Zeichen: 1596
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 525 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Warum diese Demo richtig ist"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Kölnische Rundschau: Kölnische Rundschau Kommentar zur Erdogan-Kundgebung ...
Hoher Preis Stefan Sommer zur Kölner Erdogan-Kundgebung So gut behütet und beschützt wie an diesem Sonntag war Köln wohl noch nie. 2700 Beamte, Wasserwerfer, Hunderte von Einsatzfahrzeugen - mit ganz großem Aufwand ist es der Polizei gelungen, für einen weitgehend friedlichen Verlau
Mitteldeutsche Zeitung: zu 15 Jahre Homo-Ehe ...
Ist das alles kein Thema mehr? Im Gegenteil! Sicher: Offen zur Schau getragene Homophobie ist selten. Aber die Gesellschaft ist nicht zwangsläufig liberaler geworden, weil es die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften per Gesetz gibt und sie mittlerweile nahezu denselben rechtlichen Status ge
Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer ...
Er polarisierte auch am Wochenende der Trauer und erklärte, dass er Merkels Flüchtlingspolitik mehr denn je ablehne. "Wir schaffen das", das sei nichts für ihn, das sei nicht sein Ansatz, jetzt erst recht nicht mehr. Und unausgesprochen bringt er damit die Flüchtlingsfrage in Verbi
Mitteldeutsche Zeitung: zu Erdogan ...
Erdogan ist mit seinem Versuch, seine Anhänger in Deutschland aufzupeitschen, nicht an deutschen Politikern und nicht an deutschen Parlamenten gescheitert, sondern am deutschen Rechtsstaat. Das wird ihn besonders schmerzen, vor allem die Begründung, mit der am Ende - nach zwei Verwaltungsgeric




