Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Fernbusgeschäft
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zuletzt Tausende Reisende in Deutschland profitiert. Sie konnten
oftmals zwischen mehreren Anbietern wählen, die sich gegenseitig im
Preis zu unterbieten suchten. Die Bürger freuten sich über deutlich
billigere Tickets, als sie etwa bei der Bahn erhältlich waren.
Verständlich, dass die Deutsche Bahn wiederum das Feld nicht
kampflos den Mitbewerbern überlassen wollte und den »IC Bus« und
»Berlin Linien Bus« auf die Straße brachte - ebenfalls zu
Kampfpreisen. Ob die Unternehmen aber mit einem Ticketpreis von etwa
neun Euro für eine einfache Fahrt von Düsseldorf nach Eindhoven
gewinnbringend arbeiten können, darf bezweifelt werden. Man muss
kein Prophet sein, um festzustellen: Die Konsolidierung im
Fernbusmarkt wird voranschreiten, bis am Ende nur noch wenige
Anbieter übrigbleiben. Flixbus dürfte den Markt beherrschen. Und die
Preise? Nach Angaben des Reisevergleichportals GoEuro sind sie seit
2014 bereits um 40 Prozent gestiegen - von 3,80 Euro pro
100-Kilometer-Fahrt auf 5,33 Euro. So ist es wohl nur eine Frage
der Zeit, bis die Bustickets noch teurer werden. Mangels
Konkurrenz.
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Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
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Datum: 03.08.2016 - 21:30 Uhr
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