Westfalenpost: Türkei
ID: 1390382
von der deutschen sozusagen offiziell als Terroristenhelfer
eingestuft wird, ist verständlich. Die Aufregung in der deutschen
Politik über die vertrauliche Bewertung des Innenministeriums mutet
dagegen reichlich seltsam an. Denn dass Präsident Erdogans AKP gute
Beziehungen zu den ägyptischen Muslimbrüdern pflegt und zur
palästinensischen Hamas, war allgemein bekannt. Gleiches gilt dafür,
dass die türkische Armee gegen die kurdische Peschmerga vorgeht, die
von anderen Nato-Partnern mit Waffen beliefert wird, und in Syrien
Islamisten unterstützt, die vom Westen bombardiert werden. Die
Syrien-Politik könnte sich angesichts der neuen Freundschaft mit
Russland allerdings gerade ändern. Und ob die Bekämpfung der
Gülen-Bewegung sich mit einer weiteren Islamisierung verträgt, bleibt
abzuwarten. Trotzdem: Die Türkei ist auf vielen Feldern ein sehr
schwieriger Partner. Wenn auch nicht so schwierig wie Saudi-Arabien.
Richtig einfach ist es nie: Gerade scheint das Verhältnis zu
Griechenland noch stabil, schon werden wieder Fantastilliarden
Kriegsentschädigung gefordert. Ungarn ist ein Problem und Polen auch.
England seit dem Brexit sowieso. Und mit allen muss man
zusammenarbeiten. So geht Politik.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.08.2016 - 19:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1390382
Anzahl Zeichen: 1514
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 450 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Türkei"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
neues deutschland: Flüchtlingspolitik in Down Under: Australien ist kein Vorbild ...
In Australien kann regieren, wer will, in der Flüchtlingspolitik sind sie sich einig: Seit 15 Jahren schiebt Australien Bootsflüchtlinge in benachbarte Inselstaaten ab und seit drei Jahren hat es kein Bootsflüchtling überhaupt noch geschafft, das Festland in Down Under zu erreichen. Mit »Sto
Kölner Stadt-Anzeiger: Lale Akgün kritisiert Absage des Kurdenfestes in Köln ...
Die Autorin und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Lale Akgün hat scharfe Kritik an der Absage des kurdischen Kulturfestivals geäußert: Dem Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) sagte sie: "Wir müssen jetzt als Gesellschaft dringend diskutieren, was an Politik von Außen i
taz-Kommentar zur Türkei als islamistische Plattform ...
taz-Kommentar von Pascal Beucker zum Bericht über die Türkei als islamistische Plattform Konsequenzen müssen folgen Sicherlich, dass die Türkei dschihadistische Terrorgruppen unterstützt, ist keine neue Erkenntnis. Dass macht jedoch die Einschätzung des Bundesinnenministeriums, das
Rheinische Post: Grüne fordern Konsequenzen aus vertraulicher Türkei-Einschätzung der Bundesregierung ...
Die Grünen haben Konsequenzen aus der vertraulichen Einschätzung der Bundesregierung über die Türkei als Aktionsplattform für islamistische und terroristische Organisationen im Nahen Osten verlangt. "Eine solch gravierende Kritik muss endlich öffentlich und nicht nur in klassifizierte




