Mietpreisbremse in Stuttgart zeigt keine Wirkung

Mietpreisbremse in Stuttgart zeigt keine Wirkung

ID: 1390831

Mieten sind in Stuttgart nach wie vor hoch - die Mietpreisbremse ist nicht die Lösung des Problems. Gefordert werden Investitionen der Stadt in den Mietwohnungsbau.



Bildquelle: fotolia.com 56305285©stockWERKBildquelle: fotolia.com 56305285©stockWERK

(firmenpresse) - Seit der Einführung des Gesetzes im November 2015 sind nun doch einige Monate vergangen. Es benötigte jetzt tatsächlich Statistiken, um festzustellen, dass die Mietpreisbremse insbesondere in Ballungsräumen wie Stuttgart nicht greift. Der Mieterverein moniert und die Verantwortlichen denken über eine Verschärfung des Gesetzes nach.

Aber ist es wirklich so verwunderlich, dass dieses Gesetz keine Wirkung zeigt?

Herr Bauer und Frau Breuer, Inhaber des Maklerbüros Residence Immobilien, vermitteln seit vielen Jahren vorwiegend im Stadtbereich Stuttgart Mietwohnungen. Auf Grund der Erfahrungen im Mietwohnungsmarkt war den Inhabern der Makleragentur bereits von Anfang an klar, dass dieses Gesetz so niemals funktionieren kann.
Ein Gesetz ohne klare Struktur, ohne Kontrollen oder Sanktionen, dafür mit nicht nachvollziehbaren Ausnahmeregelungen, generell basierend auf dem Mietspiegel. Also auf einem Instrument, welches dringender Überarbeitung bedürfte. Denn der aktuelle Mietspiegel der Stadt Stuttgart ist, die angegebenen Mietpreise betreffend, eigentlich schon wieder völlig veraltet. Mit der Realität haben diese Angaben wenig zu tun.

Das Hauptproblem ist doch aber, dass es generell viel zu wenig Wohnungen in Stuttgart gibt. Die Nachfrage ist seit Jahren um ein Vielfaches höher als das Angebot.

Für die allgemeine Wohnungsnot in Ballungsräumen private Immobilieneigentümer mit der Mietpreisbremse zu "bestrafen", ist nicht fair. Sie investieren ihr oftmals hart verdientes Geld in Immobilien um fürs Alter vorzusorgen. Diese Wohnungen stellen sie fremden Menschen als Wohnraum oft über viele Jahre zur Verfügung und gehen dadurch ein großes Risiko ein. Es ist absolut nachvollziehbar, dass dieses Risiko durch die Mieteinnahmen auch finanziell gut abgesichert sein soll.

Wer trägt denn den Schaden, den Mietnomaden verursachen? Wer unterstützt bei der Wohnungsrenovierung, wenn die Mieter keine Rücksicht auf fremdes Eigentum nehmen? Wer hilft bei längerem Mietausfall? Diese und noch mehr Risiken nehmen private Eigentümer auf sich, wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen. Somit kann man sagen, dass ein maximal erzielbarer Mietpreis, der wohlgemerkt auch noch versteuert werden muss, nicht nur als Reingewinn betrachtet werden kann, sondern auch teilweise als Rücklage für Renovierungen und Mietausfälle dient.



Da Eigentümer im Problemfall auch keine Unterstützung von Seiten der Regierung erhoffen können, ist es durchaus legitim, eine gute Mietrendite erzielen zu wollen.

Nach Ansicht der Maklerin von Residence Immobilien kann es nicht sein, dass für Neubauten fast "Wuchermieten" verlangt werden dürfen (da diese ja von der Mietpreisbremse ausgenommen sind) und private Vermieter von Bestandsimmobilien diejenigen sind, welche durch die Mietpreisbremse massive Einbußen hinnehmen müssen. Sie sind somit diejenigen, die für die Versäumnisse der Regierung, sowie auch der Stadt Stuttgart, im Wohnungsbau gerade stehen müssen.

Für Mieter, die in Stuttgart mit Mietpreisen weit über dem Mietspiegel konfrontiert werden, ist dies natürlich nicht erfreulich. Jedoch kann für diese Situation nicht allein der private Immobilieneigentümer verantwortlich gemacht werden.

Die Mietpreisbremse kann somit nicht die Lösung des Problems sein. Vielmehr sieht hier Frau Breuer, Mitinhaberin des Maklerbüros Residence Immobilien, in erster Linie die Stadt Stuttgart in der Pflicht, insbesondere wenn es um "bezahlbaren Wohnraum" geht. Es werden viel zu wenige (städtische) Wohnungen gebaut und auch die Umnutzung von gewerblichen Gebäuden in Wohnraum könnte effektiver gestaltet werden. Man nehme sich hier ein Beispiel an der Stadt Wien. Auf Grund der, von der Stadt Wien, seit Jahren getätigten Investitionen in den "eigenen Wohnungsbau" sind Wohnungsnot und Mietpreisbremse dort kein Thema. Obwohl zu den bereits über 1,8 Mio. Einwohnern im Jahr 2015 nochmals ca. 43.000 Menschen hinzukamen.

Bei den Verantwortlichen der Stadt Stuttgart, so die Meinung der Immobilienmaklerin Frau Breuer, liegt der Fokus wohl eher darin den "Gewerblichen Bereich" mit noch mehr Geschäften und Einkaufszentren prestigeträchtig weiter aufzuwerten und noch mehr Bauvorhaben im hochpreisigen Segment zu genehmigen, als für die Bürger bezahlbare Wohnungen zu schaffen. Und es geht hier nicht um das Thema "sozialer Wohnungsbau", sondern ganz einfach um für "normal verdienende Bürger" bezahlbare Mietwohnungen.

Wenn da seitens der Stadt endlich ein Umdenken stattfinden würde, wäre auch das Thema Mietpreisbremse KEIN Thema mehr.
Denn Angebot und Nachfrage regulieren schon immer den Markt!

Weitere Informationen zum Thema Mietpreisbremse erhalten Sie von den Immobilienexperten der Firma Residence Immobilien in Stuttgart.

Bildquelle: fotolia.com 56305285©stockWERK
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Sie können diese Pressemitteilung - auch in geänderter oder gekürzter Form - mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.



Leseranfragen:

Am Kräherwald 153, 70193 Stuttgart



PresseKontakt / Agentur:




drucken  als PDF  Küche richtig planen M7 Real Estate vermietet rund 2.100 qm Büro- und Einzelhandelsfläche in Hannover und Arnsberg
Bereitgestellt von Benutzer: Connektar
Datum: 18.08.2016 - 20:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1390831
Anzahl Zeichen: 5332

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sascha Bauer
Stadt:

Stuttgart


Telefon: 0711-722 36 892

Kategorie:

Bau & Immobilien


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 875 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mietpreisbremse in Stuttgart zeigt keine Wirkung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Residence Immobilien OHG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

10 Jahre Residence Immobilien in Stuttgart ...
Gratulation zum 10-jährigen Firmenjubiläum Es darf gratuliert werden. Seit 10 Jahren ist das Team von Residence Immobilien erfolgreich für ihre Kunden am Stuttgarter Immobilienmarkt tätig. Viele Wohnungen und Häuser wechselten in dieser Zeit die Eigentümer. Für viele glückliche Gesichter,

Darf der Vermieter einen Schlüssel zurückbehalten und die Wohnung betreten? ...
Mietrecht: Darf der Vermieter einen Wohnungsschlüssel zurückbehalten? NEIN, darf er nicht. Auch wenn dies bei Vermietern noch immer eine weit verbreitete Meinung ist. Der Vermieter darf nicht stillschweigend Schlüssel zurückbehalten. Alle vorhandenen Wohnungsschlüssel sind dem Mieter auszuhÃ

Vermieterbescheinigung - Vermieter muss Bescheinigung ausstellen ...
Seit dem 01.11.2015 sind Vermieter nach dem BMG (Bundesmeldegesetz) § 19 verpflichtet, ihrem/ihren Mieter/-n innerhalb von 2 Wochen eine Vermieterbescheinigung auszustellen. Versäumt dies der Vermieter, oder verweigert er dies sogar, so kann nach §54 BMG ein Bußgeld bis zu 1.000 Euro verhängt w


Weitere Mitteilungen von Residence Immobilien OHG


Küche richtig planen ...
Mit dem sogenannten "Arbeitsdreieck" lassen sich die Abläufe zwischen Herd, Spüle und Kühlschrank bereits bei der Küchenplanung optimieren. Kurze Wege, Arbeitsfläche, wo sie gebraucht wird, und Handgriffe, die sitzen - beim Kochen wird klar, wer seine Küche gründlich geplant hat.

Unterstützung für Einbruchschutz ...
Hausbewohner auf dem Weg zum sicheren Zuhause zu begleiten – vom polizeilichen Informationsangebot über die handwerkliche Umsetzung der Sicherheitsempfehlungen bis zur „Zuhause sicher“-Präventionsplakette – dafür setzen sich nun auch die DEVK Versicherungen, Köln, und die WL BANK, Münst

Thomas Filor: Warum sich Berliner verkleinern müssen ...
Magdeburg, 18.08.2016. Auch wenn das Endergebnis einer neuen Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln ist, dass Deutsche sich durchschnittlich größere Wohnungen leisten können, bleibt Berlin eine Ausnahme. „Galt Berlin noch vor einigen Jahren als günstige Hauptstadt un

Immobilienmakler REBA IMMOBILIEN AG sucht große Baugrundstücke für neue Betriebsgelände im Raum Frankfurt, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein ...
"Die REBA IMMOBILIEN AG, Immobilienmakler und Hotelmakler mit Sitz in Berlin, Großalmerode, Laudenbach bei Kassel sowie Susten in der Schweiz, sucht aktuell für ihre Kunden aus der Lebensmittelbranche Baugrundstücke, jeweils circa 15 bis 20 Hektar, für neue Betriebsgelände im Raum Frankfur


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z