Westfalen-Blatt: zur Forderung der Kanzlerin
ID: 1392173
Forderung der Kanzlerin an die Deutsch-Türken aus dem Nichts. Gut
drei Wochen nach der Pro-Erdogan-Demonstration in Köln klingen Angela
Merkels Worte wie eine verspätete Ermahnung, die man sich vor der
türkischen Demo auf deutschem Boden gewünscht hätte. Auf den zweiten
Blick wirkt der Zeitpunkt durchaus sinnvoll - aus Sicht der
CDU-Vorsitzenden. Die CSU will das neue Doppelpassgesetz wieder
abschaffen, der bayerischen Seele tun die Worte der Kanzlerin gut.
Gleiches gilt für Merkels eigene Partei, vor allem für die
Wahlkämpfer in Mecklenburg-Vorpommern. An der Ostsee droht nicht nur
der CDU ein schwaches Ergebnis. Laut jüngsten Umfragen könnte die SPD
am 4. September von 35,6 Prozent (2011) auf 26 Prozent absacken,
während die CDU bei 23 Prozent dümpelt. Sollte die AfD, die bei 19
Prozent liegt, stärkste Partei im Landtag werden, wäre die Kanzlerin
angeschlagen. Auch vor diesem Hintergrund müssen Merkels Aussagen
betrachtet werden. Denn es ist Wahlkampf.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.08.2016 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1392173
Anzahl Zeichen: 1286
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 300 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zur Forderung der Kanzlerin"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un
34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder
NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in
Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt
Westfalen-Blatt: zu 70 Jahre NRW ...
Sind Sie auch schon so in Feierlaune? 70 Jahre NRW, das ist doch was! Nein? Seien wir ehrlich: Zu patriotischen Hochgefühlen bietet der runde Geburtstag des Bindestrichlandes keinen Anlass. Auch sieben Jahrzehnte haben es nicht vermocht, im bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich immer noch
SoVD stellt Konzept gegen Altersarmut vor / Bundesweite Rentenkampagne richtet sich an die Politik: "Lieber nicht arm dran" ...
Die Rente lässt sich auch künftig solidarisch sichern. Für Altersarmut gibt es Lösungen, die bei den Ursachen ansetzen und das Rentensystem respektieren. Wie das geht, erklärt der SoVD in seiner heutigen Veröffentlichung "Bekämpfung von Altersarmut". Mit einer Rentenkampagne mobi
Rheinische Post: Linnemann: "Es ist bitter, dass uns Bosbach verloren geht" ...
Der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), bedauert die Entscheidung von Wolfgang Bosbach, nicht erneut für den Bundestag anzutreten. "Er ist ein Glücksfall für die Politik, deshalb ist es bitter, dass er uns verloren geht",
Chaotische Zustände beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / "Report Mainz", 23.8.2016, um 21.45 Uhr im Ersten ...
Im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gibt es gravierende Probleme bei den Einladungen zu Asylanhörungen. Das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" hat bundesweit unterschiedliche Fälle dokumentiert, die das Chaos im BAMF belegen. In einem Fall hat der Ladungsbrief den As




