Mitteldeutsche Zeitung: zum G36
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Ministerin hält sich jedoch in Grenzen. Erstens wurde die Waffen
lange vor ihrer Zeit bestellt. Zweitens war sie noch nicht einmal im
Amt, als die Bundeswehr in Regionen eingesetzt wurde, für die das
Gewehr offenbar nicht geeignet ist. Afghanistan zum Beispiel.
Vorzuwerfen ist der Ministerin vor allem, dass sie den Streit
überinszeniert hat. Sie wollte ein Exempel für ihren neuen Umgang mit
der Rüstungsindustrie statuieren. Dafür war das Gewehr aber nur
bedingt geeignet. Es wäre deshalb richtig, den juristischen Streit zu
beenden. Auch für Heckler und Koch gibt es Wichtigeres - nämlich
wie die Firma im Wettbewerb um das Nachfolgemodell abschneidet.
Dafür könnte dann wirklich von der Leyen verantwortlich sein.
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Datum: 02.09.2016 - 18:45 Uhr
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