Mitteldeutsche Zeitung: zu Terror und 9/11
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Militärmaschine, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat, Schlachten
gewinnen kann, ohne letztlich zu siegen. Der sogenannte Krieg gegen
den Terror hat zwar die Taliban und den Diktator Saddam Hussein von
der Macht gebombt, aber alles andere als Frieden und Stabilität in
der Region erreicht. Er hat nicht die Basis für ein gedeihliches
Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionen geschaffen,
sondern vorhandene Konflikte eskalieren und neue Formen des
asymmetrischen Krieges und des Terrorismus entstehen lassen. Die
Hypermacht schrumpfte in diesem Prozess wieder zurück zur Supermacht.
Sie bleibt zwar ökonomisch und vor allem militärisch die stärkste
Nation, kann jedoch offenkundig keine internationalen Konflikte im
Alleingang lösen. Diese Erkenntnis ist keineswegs bei allen
US-Politikern angekommen, wie im aktuellen Wahlkampf zu beobachten
ist.
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Hartmut Augustin
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Datum: 09.09.2016 - 18:17 Uhr
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