SWIFT-Abkommen: Bundesregierung handelt verantwortungs- und planlos
ID: 139928
SWIFT-Abkommen: Bundesregierung handelt verantwortungs- und planlos
Zur Befragung der Bundesregierung ueber das geplante SWIFT-Abkommen erklaert der SPD-Bundestagsabgeordnete Werner
Schieder:
Die Bundesregierung verhandelt seit Monaten ueber das SWIFT-Abkommen zwischen den USA und der EU. Das Abkommen sieht vor, dass die EU sensible Zahlungsverkehrsdaten von EU-Buergern zur Verfolgung und Aufdeckung der Terrorismusfinanzierung an die USA weitergeben. Wenige Tage vor Abschluss der Verhandlungen auf EU-Ebene weiss Schwarz-Gelb noch immer nicht, ob sie zustimmen oder ablehnen soll. Dabei muss die Antwort eigentlich klar sein:
Das Abkommen muss abgelehnt werden, weil massive datenschutzrechtliche Bedenken dagegen sprechen. Es ist zu befuerchten, dass massenhaft Daten unverdaechtiger EU-Buerger weitergeben werden, ohne dass wir ein Auskunftsrecht gegenueber den USA erhalten.
Bedenken aeussert nun auch die Bundesjustizministerin. Der Innenminister sieht es anders - wieder einmal offenbart sich die Uneinigkeit dieser angeblichen "Traumkoalition". Die vagen Aussagen zum SWIFT-Abkommen aus dem Koalitionsvertrag erweisen sich als leere Floskeln. So ein uneinheitlicher Auftritt schwaecht Deutschlands Position in Europa. Die Buergerrechte drohen dabei auf der Strecke zu bleiben, das darf nicht sein.
© 2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.11.2009 - 13:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 139928
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 361 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"SWIFT-Abkommen: Bundesregierung handelt verantwortungs- und planlos"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Deutsche Bundestag beschließt heute in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren. Die neuen Regelungen erleichtern es Verbraucherinnen und Verbrauchern, defekte Produkte reparieren zu lassen, und unterstützen so den Weg aus der
Bildung für Nachhaltigkeit: Zukunftskompetenzen für alle ...
Heute hat das Bundeskabinett den Achten Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschlossen. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Dieser Bericht zeigt, dass nachhaltige Bildung ein Schlüssel für sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und erfolgreichen Klimasc
Einsetzung der Nord-Süd-Kommission ist wichtiger Schritt ...
Die heutige Entscheidung des Bundeskabinetts, die Entwicklungspolitische Nord-Süd-Kommission einzusetzen, ist ein wichtiger Schritt für eine gerechtere internationale Zusammenarbeit. Damit nimmt ein zentrales Vorhaben des Koalitionsvertrages nun Gestalt an. Sanae Abdi , entwicklungspolitische Spr
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Mehr Hilfe für Afghanistan ist Voraussetzung für eine Übergabe in Verantwortung ...
> Optimierung der Abstimmung zwischen Diplomatie, Sicherheits- und Entwicklungspolitik Zur heutigen Debatte des Bundestages über die Verlängerung des Stabilisierungsmandats ISAF in Afghanistan erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Holger Haibach MdB:
HOFF: Zu Guttenberg muss unverzüglich Klarheit schaffen ...
> BERLIN. Zu der Berichterstattung der Bild-Zeitung zum Tanklaster-Vorfall vom 4. September erklärt die sicherheitspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Elke HOFF: Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt, dass Bundesverteidigungsminister zu Guttenberg eine Untersuchung einleitet un
Rente in Deutschland: Erwartungen hoch, Vorsorge gering - Nur noch gut zwei Drittel sehen Notwendigkeit zu privater Rentenversicherung ...
Düsseldorf, 23. November 2009 - „Mehr als jeder zweite Bundesbürger erwartet einer Studie der Deutschen Bank zufolge eine zu hohe Rente.“ Das schreibt der vom Düsseldorfer Unternehmer Mario Ohoven herausgegebene Fachdienst Erfolg in seiner Novemberausgabe und bezieht sich auf eine Umfrage der
Brähmig neuer Vorsitzender der Gruppe der Vertriebenen ...
> Mit 63 Abgeordneten ist diese soziologische Gruppe seit ihrer Gründung noch nie so stark gewesen Die Pressestelle der CDU/CSU-Bundestagsfraktion teilt mit: Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat wieder als einzige eine Gruppe der Vertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler in der 17. Legislat




