WAZ: Der blecherne Kindergarten
- Kommentar von Thomas Mader zu Container-Kitas
ID: 1403195
Container-Kita? Natürlich sind keine Übersee-Container gemeint,
"moderne Modulbauten" will Essen aufstellen, um eine Notlage zu
meistern. So manche Schulklasse musste schon in solche Kisten
ausweichen, weil ihr Gebäude marode war. Eine ganze Fachhochschule
hat Mülheim aus Containern errichtet. Und doch bleiben sie ein enges,
blechernes Provisorium, das man Kindern nicht zumuten mag. Ein Symbol
für Mangel.
Es wäre nun leicht, von Essen innovativere Lösungen zu fordern.
Aber geschimpft wurde vor zwei Jahren auch über Duisburg, das als
erste Stadt ein Zeltlager für Flüchtlinge errichtete. Standards sind
immer auch eine Frage der Umstände. Ein modernes Modul, das die
Kinder sich aneignen können, ist wahrscheinlich besser als so mancher
umgemodelte Mehrzweckraum.
Nicht die Flüchtlinge sind übrigens der Hauptgrund für die
vorübergehende Kita-Knappheit - es wird ja schon gebaut. Der Zuzug
aus Südeuropa fällt deutlich stärker ins Gewicht. Und die Demografen
haben schlicht geirrt: Die Deutschen bekommen mehr Kinder als
vorhergesagt. Und das ist doch eigentlich eine erfreuliche Nachricht.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.09.2016 - 19:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1403195
Anzahl Zeichen: 1454
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 375 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Der blecherne Kindergarten
- Kommentar von Thomas Mader zu Container-Kitas"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Mitteldeutsche Zeitung: zum Wegfall der Roaming-Zuschläge ...
Ein Rätsel bleibt gleichwohl, warum die Kommission glaubt, dass sie Vorkehrungen gegen vermeintlichen Missbrauch der neuen Freiheit treffen muss. Stellt der Netzbetreiber fest, dass sich ein Nutzer etwa eine billige Sim-Karte im Ausland besorgt, um damit dauerhaft zu Hause zu telefonieren, soll
Mitteldeutsche Zeitung: zu der Kritik anÄußerungen des CSU-Generalsekretärs ...
Natürlich hat Seehofer Scheuer nicht gerügt. Denn Scheuer ist voll auf Linie, sein Satz über den schlecht abzuschiebenden fußballspielenden ministrierenden Senegalesen entspricht dem, was Seehofer und seine Getreuen seit Monaten intonieren. Sie nutzen die Ausländerfeindlichkeit zum Stimmenf
Mitteldeutsche Zeitung: zu dem Bericht zum Stand der Deutschen Einheit ...
Wer Fremdenfeindlichkeit duldet oder als Frustventil nutzt, handelt nicht nur falsch. Er schadet auch sich selbst. Wer kann es internationalen Investoren verübeln, wenn sie lieber investieren, wo Weltoffenheit herrscht? Und: Gibt es nicht auch Ziele für Urlaube und Städtereisen, wo keine mensch
Berliner Zeitung: Kommentar zum Regierungsbericht zum Stand der Deutschen Einheit: ...
An einer Botschaft führt dabei aber kein Weg vorbei: Wer Fremdenfeindlichkeit duldet oder gar als eigenes Frustventil nutzt, handelt nicht nur ethisch falsch. Er schadet auch sich selbst. Wer kann es internationalen Investoren verübeln, wenn sie lieber dort investieren, wo Weltoffenheit herrsc




