neues deutschland: Nordost-LINKE will AfD demaskieren
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Mecklenburg-Vorpommern will nach Aussage ihrer neuen Vorsitzenden
Simone Oldenburg nicht im Sammelbecken der AfD fischen, sondern es
trockenlegen. Das sagte sie der in Berlin erscheinenden Tageszeitung
"neues deutschland" (Montagsausgabe). In Mecklenburg-Vorpommern wird
sich die LINKE die Oppositionsbank mit der über 20 Prozent starken
AfD teilen müssen. Die Weiterführung der Regierungskoalition von SPD
und CDU ist dort so gut wie beschlossen. Für die künftige
parlamentarische Arbeit forderte Oldenburg, die AfD ebenso wie die
Regierungsfraktionen an ihren jeweiligen Inhalten zu messen. "Wir
werden die AfD-Abgeordneten mit ihren eigenen Inhalten konfrontieren.
Wir werden bei den Anträgen ganz genau hinschauen und sie bei ihren
Positionen packen." Mit Nachhaken oder Änderungsanträgen könne man
"womöglich die tatsächliche Absicht der AfD offenbaren". Durch diese
Strategie werde sich, so Oldenburg, bald die "Zerrissenheit dieser
Fraktion" zeigen.
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Datum: 09.10.2016 - 15:22 Uhr
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